Bank of America hat die Nebius-Aktie mit einem Kursziel von 150 US-Dollar und einem „Buy"-Rating eingestuft — das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 31 Prozent gegenüber dem letzten Schlusskurs. Die Aktie reagierte im vorbörslichen Handel am Dienstag positiv. Analyst Tal Liani sieht Nebius als aufstrebenden Anbieter im globalen KI-Infrastrukturmarkt, der bis 2028 ein Volumen von über 419 Milliarden Dollar erreichen könnte.

Wachstum mit Substanz

Die Zahlen, die BofA als Grundlage dienen, sind beeindruckend: Nebius steigerte seinen Umsatz in den vergangenen zwölf Monaten um 351 Prozent auf 529,8 Millionen Dollar — bei einer Bruttomarge von 68,6 Prozent. Das Unternehmen profitiert von einem anhaltenden Angebotsengpass im KI-Infrastrukturmarkt, den Analysten mindestens bis 2029 erwarten.

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Rückenwind liefern auch die Kundenliste und die Kapitalstruktur. Meta Platforms hat einen Fünfjahresvertrag über mindestens 12 Milliarden Dollar abgeschlossen, mit einer Option auf weitere 15 Milliarden Dollar für GPU-Cluster-Kapazitäten — Lieferungen starten Anfang 2027. Microsoft nutzt Nebius' Hochleistungsrechner im Rahmen eines Mehrjahresvertrags im Wert von 17 bis 19,4 Milliarden Dollar. Nvidia hält strategisches Interesse und investierte am 11. März 2026 zwei Milliarden Dollar über Aktienwarrants, mit dem Ziel, bis Ende 2030 über fünf Gigawatt an Nvidia-basierten KI-Systemen zu betreiben.

Wachstumsziele und Analystenkonsens

Den Kapitalbedarf für dieses Wachstum deckt Nebius unter anderem durch eine am 23. März abgeschlossene Privatplatzierung von Wandelanleihen im Wert von 4,34 Milliarden Dollar. Das Geld fließt in den Ausbau globaler Rechenzentrumskapazitäten — für 2026 plant das Management Investitionen zwischen 16 und 20 Milliarden Dollar.

Beim wiederkehrenden Jahresumsatz (ARR) erwartet das Management einen Sprung von 1,25 Milliarden Dollar Ende 2025 auf 7 bis 9 Milliarden Dollar bis Ende 2026. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund 28,9 Milliarden Dollar.

Das Bild unter den Analysten ist klar: Von 12 Analysten vergeben zehn ein „Buy"- oder „Strong Buy"-Rating, einer empfiehlt „Hold", einer „Sell". Morgan Stanley hatte im Januar ein „Equal-Weight"-Rating mit Kursziel 126 Dollar vergeben; Citi folgte am 18. März mit einem „Buy" und erwartet ein Plus von 48 Prozent. Seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits 57 Prozent zugelegt.

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