Nebius Aktie: Strahlendes Wachstum!
Bei Nebius wird es diese Woche konkret: Am Donnerstag legt der KI-Infrastruktur-Anbieter die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Dazu kommt ein operatives Update aus Israel, das bereits geliefert wurde – inklusive laufendem nationalen KI-Supercomputer und zusätzlicher Rechenzentrumskapazitäten. Was liefern die Zahlen zur Frage, ob das starke operative Tempo auch in den Umsätzen ankommt?
Wichtige Eckdaten auf einen Blick
- Zahlenvorlage: Donnerstag, vor US-Börsenstart
- Conference Call: 8:00 Uhr ET am Donnerstag
- Israel-Projekt: Erste Phase live mit 1.000 Nvidia B200 GPUs
- Neuer Deal: 80 MW Rechenzentrums-Kapazität (zwei Standorte in Israel)
Donnerstag: Q4- und Jahreszahlen
Laut Unternehmensmitteilung (veröffentlicht Ende Januar) will Nebius die Resultate am Donnerstag vor Börseneröffnung präsentieren und anschließend im Call erläutern. Die Veröffentlichung folgt auf Wochen mit spürbaren Kursschwankungen.
Zu den Rahmendaten: Per Stand von letzter Woche lag die Marktkapitalisierung bei rund 18,6 Mrd. US-Dollar. Die 52‑Wochen-Spanne reichte von 18,31 bis 141,10 US-Dollar – ein Hinweis darauf, wie nervös der Markt das Thema KI-Infrastruktur zuletzt gespielt hat.
Israel: Supercomputer startet, Rechenzentren wachsen
Operativ meldete Nebius in Israel einen wichtigen Meilenstein. Mitte Januar ging die erste Phase des nationalen KI-Supercomputers live. Das System wird von Nebius betrieben und stellt nach Angaben der beteiligten Stellen 1.000 Nvidia B200 GPUs bereit, die über die Israel Innovation Authority zugeteilt werden.
Das Projekt läuft im Rahmen des israelischen Telem-Programms für KI-F&E-Infrastruktur. Den Zuschlag erhielt Nebius bereits im Mai 2025 – der Gesamtumfang des Systems wird mit 140 Mio. US-Dollar beziffert. Die Ressourcen sollen demnach zu 70% für Hightech-Unternehmen (Modelltraining) und zu 30% für Forschungsgruppen reserviert sein.
Zusätzlich kam Anfang Januar ein weiterer Kapazitätsbaustein hinzu: Nebius unterzeichnete einen 80‑MW-Leasingvertrag für Rechenzentrumsleistung mit dem israelischen Immobilienunternehmen Mega Or. Dessen Tochter Mega DC soll dafür zwei neue Rechenzentrumsstandorte bauen und betreiben, die Baukosten werden mit rund 880 Mio. US-Dollar angegeben. Die Auslieferung soll ab Q3 2026 starten.
Erwartungen und Analysten-Start
Zur Analystenseite: Morgan Stanley nahm die Aktie Mitte Januar neu ins Coverage auf und startete mit „Equal-Weight“. Als Begründung nannte die Bank eine starke externe Validierung der vertikal integrierten KI-Cloud-Plattform, gestützt durch wichtige Referenzkunden.
Operativ-finanziell der letzte bekannte Datenpunkt: Für Q3 2025 wird ein Umsatz von 146,1 Mio. US-Dollar genannt. Für den anstehenden Q4‑Bericht liegt die Markterwartung (laut erfasster Analystenschätzungen) bei rund 246 Mio. US-Dollar Umsatz.
Am Donnerstag vor US-Handelsstart folgt damit der nächste Prüfstein: Nebius legt Q4- und Jahreszahlen 2025 vor und diskutiert sie anschließend im Call um 8:00 Uhr ET.
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