Rayonier hat gestern nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 veröffentlicht und die Prognosen der Analysten deutlich geschlagen. Besonders eine starke Performance im Immobiliensektor trieb die Zahlen nach oben. Für das Unternehmen markiert dieser Bericht einen Wendepunkt, da es die ersten Ergebnisse nach dem Vollzug der Fusion mit PotlatchDeltic sind.

  • Pro-Forma-Gewinn je Aktie: 0,20 USD (Erwartet: 0,12 USD)
  • Umsatz: 117,5 Mio. USD (Erwartet: ca. 109 Mio. USD)
  • Adjusted EBITDA: 61,7 Mio. USD
  • Fusion: Abschluss mit PotlatchDeltic am 30. Januar 2026

Starkes Immobiliengeschäft treibt Gewinn

Der auf Holzland spezialisierte Real Estate Investment Trust (REIT) wies für das vierte Quartal einen zurechenbaren Nettogewinn von 25,9 Millionen USD aus. Bereinigt um die Fusionskosten mit PotlatchDeltic lag das Pro-Forma-Nettoergebnis bei 32,1 Millionen USD. Mit 0,20 USD pro Aktie übertraf Rayonier die Konsensschätzung der Analysten von 0,12 USD massiv.

Auch beim Umsatz lieferte das Unternehmen ab: Die erzielten 117,5 Millionen USD lagen deutlich über der Spanne der Analystenschätzungen, die zuvor zwischen 108,7 und 109,8 Millionen USD angesiedelt waren. Kann der neu geformte Holz-Riese diese Dynamik im laufenden Jahr beibehalten?

Strategische Neuausrichtung und Prognose

Die Fusion mit PotlatchDeltic, die erst vor wenigen Tagen am 30. Januar 2026 abgeschlossen wurde, schafft einen der bedeutendsten Landressourcen-REITs am Markt. Für das Geschäftsjahr 2026 gab das Management bereits konkrete Ziele für das kombinierte Unternehmen bekannt. Das Erntevolumen im Bereich Southern Timber soll zwischen 12,1 und 12,6 Millionen Tonnen liegen, während für Northwest Timber 2,0 bis 2,3 Millionen Tonnen angepeilt werden.

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Für das Immobiliensegment erwartet die Führung ein bereinigtes EBITDA zwischen 180 und 200 Millionen USD. Das Management rechnet damit, dass sich die Preise für Kiefernholz (Stumpage Realizations) im Süden der USA moderat von ihrem Niveau aus dem vierten Quartal erholen, sobald sich die Angebots- und Nachfragebedingungen normalisieren. Dennoch wird der Jahresdurchschnittspreis für das fusionierte Unternehmen voraussichtlich unter dem Vorjahreswert von Rayonier liegen, was primär auf den veränderten geografischen Mix nach der Fusion zurückzuführen ist.

Gemischte Signale vom Holzmarkt

Das Marktumfeld für Holz bleibt volatil. Während die Holzpreise am 10. Februar aufgrund von Kapazitätsbeschränkungen in Sägewerken und kanadischen Zöllen stiegen, trüben andere Daten die Stimmung. Ein deutlicher Rückgang der schwebenden Hausverkäufe im Dezember lässt Zweifel an der Baunachfrage aufkommen, pünktlich zum Start der Frühjahrssaison.

Für das Gesamtjahr 2026 fokussiert sich Rayonier nun auf die Synergien der Großfusion. Die Erreichung des angepeilten EBITDA-Ziels im Immobilienbereich von bis zu 200 Millionen USD wird dabei maßgeblich von der weiteren Entwicklung der US-Baukonjunktur abhängen.

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