Nebius Aktie: Dynamiken verstehen
Nebius legt am Donnerstag die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Erstmals dürfte sich zeigen, wie sich die milliardenschweren Verträge mit Meta und Microsoft auf die Finanzen des KI-Infrastruktur-Spezialisten auswirken. Für Anleger wird es konkret: Hält das Wachstumsversprechen, was es verspricht?
Milliarden-Deals sollen Früchte tragen
Im vierten Quartal dürften die ersten Umsätze aus zwei wegweisenden Großaufträgen in die Bücher fließen. Im November 2025 sicherte sich Nebius einen Fünfjahresvertrag mit Meta über rund 3 Milliarden Dollar. Zuvor hatte das Unternehmen bereits im September einen noch größeren Deal mit Microsoft abgeschlossen. Das Management hatte angekündigt, dass die Erlöse aus diesen Verträgen ab Q4 2025 anziehen und sich 2026 weiter beschleunigen würden.
Parallel dazu baut Nebius sein Technologie-Portfolio aus. Anfang Januar 2026 gab das Unternehmen bekannt, die NVIDIA Rubin-Plattform einzusetzen. Wenige Wochen zuvor war bereits die Nebius AI Cloud 3.1 mit NVIDIAs Blackwell-Architektur gestartet. Die Botschaft ist klar: Nebius will mit modernster Rechenleistung punkten, die für anspruchsvolle KI-Modelle unerlässlich ist.
Aggressive Expansion kostet Geld
Die Investitionen des Unternehmens sind massiv. Im dritten Quartal 2025 stiegen die Kapitalausgaben auf 955,5 Millionen Dollar – Geld, das vor allem in GPUs, Grundstücke und Energieversorgung floss. Nebius will bis Ende 2026 einen annualisierten Umsatz zwischen 7 und 9 Milliarden Dollar erreichen. Ein ambitioniertes Ziel in einem hochgradig wettbewerbsintensiven Markt.
Die Kehrseite: Kurzfristig schreibt das Unternehmen rote Zahlen. Investoren müssen das langfristige Wachstumspotenzial gegen die aktuelle Verlustphase abwägen. Die Quartalszahlen am 12. Februar und vor allem der Ausblick des Managements werden zeigen, ob Nebius auf Kurs liegt – oder ob die hohen Investitionen das Unternehmen stärker belasten als erwartet.
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