Nebius Aktie: Fantastische Entwicklung!
Die Aktie von Nebius legte am Donnerstag rund 5 Prozent zu. Auslöser war eine positive Analystenstudie von Compass Point – während zeitgleich bekannt wurde, dass Vermögensverwalter BlackRock massiv aufgestockt hat.
Compass Point sieht deutliches Kurspotenzial
Analyst Michael Donovan startete am 18. Februar 2026 die Coverage mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 150 US-Dollar. Zum jüngsten Kurs von rund 97,52 Dollar entspricht das einem Aufwärtspotenzial von über 50 Prozent.
Donovan beschreibt Nebius als „Full-Stack-Anbieter für KI-Infrastruktur" und sieht das Unternehmen als Profiteur der anhaltenden Engpässe bei Rechenzentrums-Kapazitäten und GPU-Verfügbarkeit. Nach den jüngsten Quartalszahlen habe sich die Investmentthese grundlegend verbessert.
Die Compass-Point-Einschätzung reiht sich in eine wachsende Zahl positiver Bewertungen ein. BWS Financial gab am 17. Februar ein Kursziel von 130 Dollar aus, Morgan Stanley liegt bei 126 Dollar. Northland Capital Markets traut der Aktie sogar 211 Dollar zu, Citizens JMP setzt auf 175 Dollar mit „Market Outperform"-Rating. Der Median der Analystenschätzungen liegt derzeit bei etwa 146,50 Dollar.
BlackRock kauft massiv zu
Aus dieser Woche veröffentlichten Pflichtmitteilungen geht hervor, dass BlackRock seine Position drastisch ausgebaut hat. Per 31. Dezember 2025 hielt der weltgrößte Vermögensverwalter 9,43 Millionen Nebius-Aktien – verglichen mit nur knapp 24.000 Aktien im Vorquartal.
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Der Wert der Position belief sich zum Jahresende auf rund 789 Millionen Dollar. Der Aufbau erfolgte trotz enttäuschender Quartalszahlen: Nebius meldete für Q4 einen Verlust je Aktie von 0,68 Dollar (erwartet: 0,54 Dollar) bei Erlösen von 227,7 Millionen Dollar (erwartet: 246,1 Millionen Dollar).
Offenbar setzt BlackRock auf die Perspektive. Für das Gesamtjahr 2026 stellte Nebius Umsätze zwischen 3,0 und 3,4 Milliarden Dollar in Aussicht. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen Investitionsausgaben von 16 bis 20 Milliarden Dollar an. Rund 60 Prozent dieser Summe sollen bereits durch Vorauszahlungen von Großkunden wie Microsoft und Meta gedeckt sein.
Expansion auf neun Standorte
Am 12. Februar gab Nebius bekannt, neun neue Rechenzentren in den USA, Frankreich, Israel und Großbritannien zu errichten. Die annualisierte Umsatzrate (ARR) erreichte zum Jahresende 1,25 Milliarden Dollar und übertraf damit die eigene Prognose von 900 Millionen bis 1,1 Milliarden Dollar deutlich.
Zudem vereinbarte Nebius die Übernahme von Tavily, einem Anbieter für KI-basierte Suchtechnologie, für rund 275 Millionen Dollar. Die Akquisition soll Echtzeit-Suchfunktionen in die Cloud-Plattform integrieren.
Auf Jahressicht hat sich die Aktie mehr als verdoppelt (+117 Prozent), durchlief zuletzt aber eine Korrektur von etwa 10 Prozent. Die jüngste Erholung könnte den Beginn einer neuen Aufwärtsbewegung markieren – institutionelle Käufer scheinen jedenfalls positioniert.
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