Nebius Aktie: Starkes Investment!
Nebius setzt beim Ausbau seiner KI-Cloud-Infrastruktur weiter aufs Tempo. Die Q4-Zahlen für 2025 zeigen starkes Wachstum, gleichzeitig stellt der Konzern für 2026 extrem hohe Investitionen in Aussicht. Kann dieses Tempo auch finanziell durchgehalten werden?
Wichtige Eckdaten aus dem Bericht:
- Q4-Umsatz 2025: 227,7 Mio. US-Dollar
- Umsatz 2025: rund 530 Mio. US-Dollar
- ARR (Annual Recurring Revenue) 2025: 1,2 Mrd. US-Dollar (oberes Ende der eigenen Prognose übertroffen)
- Capex-Ausblick 2026: 16–20 Mrd. US-Dollar
Wachstumsschub durch Rechenzentren
Der Umsatz legte 2025 laut Bericht deutlich zu – auf rund 530 Mio. US-Dollar, was einem nahezu sechsfachen Anstieg gegenüber dem Vorjahr entspricht. Treiber war die hohe Nachfrage nach GPU-ausgestatteten KI-Rechenzentren und Cloud-Infrastruktur.
Parallel dazu hat Nebius seine operative Basis stark verbreitert: Die Zahl aktiver Rechenzentrums-Standorte stieg von zwei (2024) auf sieben (Ende 2025). Bei der verfügbaren Leistung meldete das Unternehmen 170 Megawatt aktive Kapazität – und damit mehr als das eigene Ziel von 100 MW.
Für Ende 2026 nennt das Management 16 Standorte in den USA und Europa. Zusätzlich hat sich Nebius nach eigenen Angaben über Versorger bereits mehr als 3 Gigawatt an vertraglich gesicherter Kapazität für künftige Ausbauschritte gesichert.
2026-Ausblick: Milliarden-Ziele, Milliarden-Budget
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Für 2026 formuliert Nebius sehr ambitionierte Ziele: In Aussicht gestellt werden bis zu 3,4 Mrd. US-Dollar Umsatz sowie ein ARR von 9 Mrd. US-Dollar bis Jahresende. Der Knackpunkt ist der dafür nötige Kapitaleinsatz.
Denn beim Investitionsbudget plant das Unternehmen für 2026 16 bis 20 Mrd. US-Dollar. Das ist ein deutlicher Sprung gegenüber früheren Zeiträumen und soll den schnellen Aufbau zusätzlicher KI-Infrastruktur finanzieren.
Zukauf Tavily und Blick auf den Cashflow
Heute meldete Nebius zudem eine Übernahme: Das Unternehmen will Tavily kaufen, einen Anbieter für „agentic search“ (agentische Suche), der nach Unternehmensangaben Fortune-500-Kunden sowie führende KI-Unternehmen bedient. Ziel ist es, Echtzeit-Suchinfrastruktur in die eigene KI-Cloud-Plattform zu integrieren. Das Tavily-Team um Gründer und CEO Rotem Weiss soll zu Nebius wechseln und das Produkt weiterentwickeln.
Am Markt prallen zwei Punkte aufeinander: Auf der einen Seite steht das starke Umsatzmomentum. Auf der anderen Seite sehen Beobachter Risiken im kapitalintensiven Wachstumsmodell. Laut Bericht wurden die operativen Cashflows unter anderem durch Kundenvorauszahlungen gestützt – gleichzeitig bleibt das Thema Free Cashflow angesichts der hohen Infrastrukturinvestitionen ein zentraler Prüfstein.
Konkret wird das 2026 vor allem an zwei Größen hängen: ob Nebius die angekündigte Kapazitätsausweitung zügig in wiederkehrende Erlöse (ARR) umwandeln kann – und ob die Finanzierung der 16–20 Mrd. US-Dollar Capex ohne spürbare Bremsspuren für das Geschäftsmodell gelingt.
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