IBM setzt heute auf ein Thema, das in vielen IT-Abteilungen ganz oben steht: weniger manueller Aufwand – bei gleichzeitig höherer Sicherheit. Mit der neuen FlashSystem-Generation bringt der Konzern „agentic AI“ in seine Storage-Systeme und verspricht deutlich mehr Automatisierung. Parallel läuft die Aktie heute ex Dividende, was dem Handel zusätzlich eine technische Note gibt.

Agentic AI soll Admin-Arbeit drastisch senken

Kern der Ankündigung ist die Integration von „agentic AI“ in die neuen Modelle FlashSystem 5600, 7600 und 9600. Die Systeme sollen als eine Art „Co-Administrator“ agieren und komplexe Datenumgebungen eigenständig managen.

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IBM beziffert den möglichen Effekt klar: Der manuelle Administrationsaufwand könne um bis zu 90% sinken. Möglich machen sollen das unter anderem automatisierte Datenplatzierung sowie vorausschauende Wartung – also weniger Eingriffe im Tagesgeschäft und weniger „Feuerwehr-Einsätze“, wenn Systeme Probleme früh erkennen.

Sicherheitsfokus: Ransomware schneller erkennen

Ein zweiter Schwerpunkt ist die Abwehr von Ransomware. In den neuen Systemen steckt das FlashCore Module der fünften Generation. Es soll Ransomware-Bedrohungen in unter 60 Sekunden erkennen.

Bemerkenswert ist dabei die zusätzliche Angabe zur Zuverlässigkeit: IBM spricht von einer False-Positive-Rate von unter 1%. Genau hier liegt in der Praxis oft der Knackpunkt – denn zu viele Fehlalarme kosten Zeit und Vertrauen in die Technik.

Effizienz, Termin – und der Dividenden-Effekt

Neben Automatisierung und Security stellt IBM auch Effizienzgewinne heraus. Die neue Hardware soll bis zu 40% bessere Dateneffizienz liefern als die Vorgängergeneration. Für Kunden zielt das direkt auf Platzbedarf im Rechenzentrum, Energieverbrauch und Kühlungskosten – also auf Punkte, die Budgets spürbar belasten können.

Wichtig für die Einordnung: Die neuen FlashSystem-Modelle sollen ab dem 6. März 2026 allgemein verfügbar sein.

Heute wird die Aktie außerdem ex Dividende gehandelt (Stichtag: 10. Februar 2026). Ausgeschüttet werden 1,68 USD je Aktie; Zahltag ist der 10. März 2026. Und auch operativ passt das Update in ein Segment mit Rückenwind: Im jüngsten Quartalsbericht meldete IBM 19,7 Mrd. USD Umsatz, wobei das Infrastructure-Segment (inklusive FlashSystem) im vierten Quartal ein Umsatzplus von 21% erzielte.

Kurzfakten zur Ankündigung:
- Neue Modelle: FlashSystem 5600, 7600, 9600
- Technik: „Agentic AI“ für autonomes Management
- Security: Ransomware-Erkennung <60 Sekunden, False Positives <1%
- Effizienz: bis zu 40% bessere Dateneffizienz
- Marktstart: 6. März 2026
- Dividende: ex Dividende am 10. Februar, 1,68 USD; Auszahlung am 10. März

An der Börse zeigt sich der Titel zuletzt eher verhalten: In den vergangenen 30 Tagen liegt die Aktie -6,42% im Minus. Ob die neue FlashSystem-Generation diesen Trend dreht, dürfte sich vor allem daran messen, wie schnell die versprochenen Automatisierungs- und Sicherheitsgewinne in realen Kundenumgebungen ankommen – ab dem Marktstart Anfang März wird das erstmals überprüfbar.

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