Großanleger positionieren sich neu. Meldungen vom Dienstag offenbaren, dass Schwergewichte wie Vanguard und die UBS ihre Bestände bei D-Wave Quantum drastisch aufgestockt haben. Wetten die Institutionellen auf den endgültigen kommerziellen Durchbruch im Quantencomputing?

Besonders der Zukauf der UBS sticht hervor: Die Schweizer Großbank erhöhte ihre Position um bemerkenswerte 541,6 Prozent auf nun rund 10,2 Millionen Aktien. Auch Vanguard baute den Bestand um gut 40 Prozent aus. Dieser massive Vertrauensbeweis folgt unmittelbar auf die strategische Neuausrichtung des Unternehmens durch die Übernahme von QCI im Januar. Der 550-Millionen-Dollar-Deal, der teilweise in Aktien und teilweise in bar abgewickelt wurde, soll die Entwicklung universeller Quantencomputer beschleunigen und die Technologieführerschaft sichern.

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Operative Erfolge stützen Kurs

Der Markt reagierte auf die jüngsten Entwicklungen positiv, die Aktie kletterte zuletzt um 2,4 Prozent auf 21,21 US-Dollar. Untermauert wird der Optimismus durch greifbare operative Fortschritte. Ein 20-Millionen-Dollar-Vertrag mit der Florida Atlantic University zur Installation eines Advantage2-Systems sowie ein Deal über 10 Millionen Dollar mit einem Fortune-100-Unternehmen belegen, dass die Technologie den reinen Forschungsstatus verlässt. Diese Abschlüsse validieren die kommerzielle Tragfähigkeit der Produkte.

Analysten sehen Verdopplungschance

Marktbeobachter bleiben für die weitere Entwicklung optimistisch. Needham & Company bestätigte kürzlich die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 48,00 US-Dollar, was vom aktuellen Niveau aus ein Aufwärtspotenzial von über 100 Prozent impliziert. Der breite Analystenkonsens liegt mit 38,21 US-Dollar ebenfalls deutlich über der aktuellen Notierung.

Das Bild ist jedoch nicht gänzlich einheitlich. Während Institutionen zukaufen, gab es auf der Verkäuferseite Transaktionen von Insidern. Flynn Zito Capital Management veräußerte Anfang Februar 100.000 Anteile, was Experten allerdings primär als Portfolio-Anpassung und nicht als kompletten Rückzug werten.

Die aggressive Positionierung der institutionellen Anleger in Kombination mit den neuen Großaufträgen deutet auf wachsendes Vertrauen in die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells hin. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird nun sein, wie schnell die Integration der QCI-Technologie in den kommenden Quartalen messbare Synergien liefert.

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