Münchener Rück dreht an zwei großen Stellschrauben für Aktionäre: einer deutlich höheren Dividende und einem neuen Aktienrückkaufprogramm. Zusammengenommen geht es um rund 5,3 Milliarden Euro Kapitalrückführung – und das ausgerechnet kurz vor den vollständigen Geschäftszahlen, die heute erwartet werden. Doch wie konkret sind diese Pläne bereits?

Dividende soll spürbar steigen

Für das Geschäftsjahr 2025 will der Vorstand eine Dividende von 24,00 Euro je Aktie vorschlagen. Im Vorjahr 2024 waren es 20,00 Euro. Damit fällt die Erhöhung nicht nur klar aus, sie lag laut Quelltext auch über den durchschnittlichen Analystenerwartungen.

Wichtig: Fix ist die Ausschüttung noch nicht. Der Vorschlag steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Aufsichtsrat nach Vorlage der finalen Jahreszahlen. Die endgültige Entscheidung trifft die Hauptversammlung.

Neues Rückkaufprogramm bis 2027

Zusätzlich hat der Vorstand ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 2,25 Milliarden Euro beschlossen. Der Zeitraum ist bereits konkret: Start soll der 29. April 2026 sein, spätestens enden soll das Programm mit der Hauptversammlung am 29. April 2027.

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Die zurückgekauften Aktien sollen anschließend eingezogen werden – das reduziert die Aktienzahl. Auch hier gilt: Der Beschluss benötigt noch die Zustimmung des zuständigen Ausschuss des Aufsichtsrats.

Einordnung: Strategie bis 2030 – und Kurs über dem Schnitt

Die Maßnahmen passen zur mittelfristigen Linie: Münchener Rück hatte bereits im Dezember Ziele bis 2030 vorgestellt, darunter eine Ausschüttung von über 80% des Gewinns über Dividenden und Rückkäufe. Für 2025 stellte das Unternehmen zudem einen Nettogewinn von 6 Milliarden Euro in Aussicht (nach 5,7 Milliarden Euro im Vorjahr).

Am Markt kam die Nachricht zuletzt positiv an. Der Schlusskurs von gestern (Mittwoch) lag bei 556,60 Euro. Damit notiert die Aktie rund 4,7% über dem 50-Tage-Durchschnitt und knapp 1,8% über der 200-Tage-Linie – ein Hinweis darauf, dass der Titel in den vergangenen Wochen eher Stabilität als Schwäche gezeigt hat.

Heute richtet sich der Blick auf die vollständigen Geschäftsergebnisse: Sie liefern die Basis dafür, ob Dividendenplan und Rückkaufprogramm wie angekündigt durch die Gremien gehen – und ob die Kapitalrückführung von 5,3 Milliarden Euro auch fundamental sauber unterlegt bleibt.

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