MicroStrategy Aktie: Index-Rausschmiss droht?
MicroStrategy hat sich als Bitcoin-Proxy neu erfunden, doch diese aggressive Wette gerät zunehmend ins Wanken. Neben der extremen Volatilität des Kryptomarktes hängt nun ein Damoklesschwert über dem Unternehmen, das Milliarden an Kapital vernichten könnte. Die große Frage lautet: Fliegt der Konzern bald aus den wichtigsten Börsen-Indizes?
Gefährliche Hebelwirkung
Die Aktie kämpft nach einem brutalen Abverkauf um Stabilität, doch das technische Bild bleibt angespannt. Der Grund für die Turbulenzen ist die fast absolute Korrelation zum Bitcoin. Da die Kryptowährung zuletzt korrigierte und zeitweise die Marke von 80.000 US-Dollar testete, wirkte die bilanzielle Ausrichtung des Unternehmens wie ein negativer Hebel. Der Titel wird vom Markt längst nicht mehr als klassische Software-Firma, sondern als volatiles Bitcoin-Investmentvehikel bewertet. Mit einem Kursverlust von über 35 Prozent allein in den letzten 30 Tagen spiegelt sich die enorme Nervosität der Anleger deutlich wider.
Angst vor dem Zwangsverkauf
Ein spezifisches strukturelles Risiko drückt aktuell massiv auf die Stimmung: Der mögliche Rauswurf aus wichtigen Börsenbarometern. Marktberichten zufolge prüft der Indexanbieter MSCI derzeit seine Aufnahmekriterien. Konkret könnten Unternehmen, deren Vermögen zu mehr als 50 Prozent aus digitalen Assets besteht, aus den großen Indizes verbannt werden. Da MicroStrategy über 90 Prozent seiner Assets in Bitcoin hält, steht der Konzern direkt im Fadenkreuz dieser Neuregelung.
Eine Entscheidung wird für den 15. Januar erwartet. Sollte MicroStrategy tatsächlich ausgeschlossen werden, müssten ETFs und passive Fonds, die diese Indizes abbilden, ihre Bestände zwangsweise verkaufen. Analysten warnen, dass dies Kapitalabflüsse in Milliardenhöhe auslösen und den Aktienkurs weiter unter Druck setzen würde.
Alles hängt am Bitcoin
Trotz der düsteren Lage sehen einige Marktbeobachter Chancen für eine technische Gegenbewegung, sofern der Bitcoin wichtige Unterstützungszonen im Bereich von 85.000 US-Dollar verteidigen kann. Die Aktie bleibt jedoch ein hochriskantes Asset. Gelingt keine Stabilisierung am Kryptomarkt und fällt die MSCI-Entscheidung negativ aus, droht ein weiterer Test der Jahrestiefs. Anleger müssen sich auf anhaltende Schwankungen einstellen, während der Markt die Folgen der anstehenden Index-Überprüfung verdaut.
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