Microsoft Aktie: Radikaler Umbau?
Microsoft dominiert aktuell die Schlagzeilen mit einer kontroversen Mischung aus aggressiver Expansion und hartem Sparkurs. Während der Konzern einerseits Zukäufe tätigt und die Infrastruktur ausbaut, verdichten sich die Hinweise auf einen massiven Stellenabbau. Für Anleger stellt sich die zentrale Frage: Ist dieser drastische Umbau der notwendige Preis für die langfristige Vorherrschaft im KI-Zeitalter?
Berichte über massiven Stellenabbau
Trotz laufender Rekordjagd an den Börsen scheint Microsoft intern den Gürtel enger zu schnallen. Berichte vom 6. und 7. Januar deuten darauf hin, dass noch in diesem Monat eine umfassende Entlassungswelle anstehen könnte. Im Raum stehen Zahlen zwischen 11.000 und 22.000 betroffenen Stellen, wobei der Fokus auf den Bereichen Azure, Xbox und dem Vertrieb liegen soll.
Der Hintergrund dieser potenziellen Maßnahme ist finanzieller Natur: Die Kapitalausgaben (CapEx) für künstliche Intelligenz explodieren förmlich. Prognosen gehen davon aus, dass diese Kosten im Geschäftsjahr 2026 die Marke von 80 Milliarden US-Dollar übersteigen könnten. Der geplante Personalabbau erscheint in diesem Kontext als strategischer Schachzug, um die immensen Hardware-Investitionen durch Einsparungen an anderer Stelle auszugleichen.
Offensive bei KI und Infrastruktur
Parallel zu den Sparplänen drückt Microsoft beim technologischen Ausbau aufs Gaspedal. Am Dienstag bestätigte das Unternehmen die Übernahme des Startups Osmos. Dessen Technologie zur automatisierten Datenaufbereitung soll direkt in die Microsoft Fabric-Plattform integriert werden, um Entwicklungsprozesse deutlich zu beschleunigen.
Gleichzeitig adressiert der Konzern einen der größten Flaschenhälse des KI-Booms: die Energieversorgung. Durch eine neue Partnerschaft mit dem Netzbetreiber MISO will Microsoft helfen, Stromnetze besser zu steuern und wetterbedingte Ausfälle vorherzusagen. Technisch rüstet sich der Tech-Gigant zudem für die nächste Hardware-Generation: Die Rechenzentren in Wisconsin und Atlanta sind laut Unternehmensangaben bereits für die neue Rubin-KI-Infrastruktur von Nvidia vorbereitet.
Das sagen die Experten
Trotz der Unsicherheit durch die Umbau-Gerüchte bleiben Analysten optimistisch für die langfristige Entwicklung. Rishi Jaluria von RBC Capital bekräftigte seine Kaufempfehlung ("Buy") und setzt das Kursziel auf 640,00 USD. Dies impliziert vom aktuellen Niveau bei rund 478 USD ein Aufwärtspotenzial von etwa 33 Prozent.
Der breite Markt teilt diese Zuversicht: 98 Prozent der vorliegenden Analysteneinschätzungen raten derzeit zum Kauf der Aktie. Das Papier notiert aktuell zwar unter dem 52-Wochen-Hoch von 555,45 USD, doch die fundamentale Neuausrichtung der Kostenstruktur auf die KI-Zukunft wird von Experten mehrheitlich begrüßt.
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