Metaplanet Aktie: Massive Bitcoin-Abschreibung
Der japanische Bitcoin-Großinvestor Metaplanet überrascht mit einer gewaltigen Wertberichtigung. Während eine Abschreibung in Millionenhöhe die Bilanz verhagelt, hebt das Unternehmen gleichzeitig die operative Prognose an. Anleger stehen vor einem widersprüchlichen Bild: Belastet der Buchungsverlust nachhaltig oder bietet die operative Stärke eine Chance?
Buchverlust durch Marktschwankungen
Das in Tokio gelistete Unternehmen verbuchte Ende Januar 2026 eine Wertminderung von 104,6 Milliarden Yen (ca. 680 Millionen US-Dollar) auf seinen Bestand an Kryptowährungen. Dieser Schritt resultiert aus den Marktschwankungen des Digital-Portfolios und wird als nicht operativer Aufwand verbucht.
Wichtig für Investoren: Es handelt sich um einen rein buchhalterischen Effekt, der den Cashflow oder das Tagesgeschäft nicht beeinträchtigt. Dennoch erwartet Metaplanet für das Geschäftsjahr 2025 unter dem Strich einen konsolidierten Nettoverlust von 76,63 Milliarden Yen (498 Millionen US-Dollar). Ursache für die hohen absoluten Zahlen ist die aggressive Kaufstrategie. Der Bestand explodierte innerhalb eines Jahres von 1.762 auf über 35.000 Bitcoin. Allein im vierten Quartal 2025 investierte der Konzern rund 451 Millionen US-Dollar in den Ausbau der Position.
Operative Stärke überrascht
Trotz der roten Zahlen in der Gesamtbilanz läuft das operative Geschäft besser als erwartet. Metaplanet hob die Prognose für das Gesamtjahr 2025 deutlich an. Der Umsatz soll nun bei 8,9 Milliarden Yen liegen – ein Plus von 31 Prozent gegenüber der vorherigen Schätzung.
Auch das operative Ergebnis wird mit 6,3 Milliarden Yen (41 Millionen US-Dollar) optimistischer gesehen, was einem Zuwachs von fast 34 Prozent entspricht. Treiber dieser Entwicklung sind vor allem die Erträge aus dem sogenannten "Bitcoin Income Generation Business", das auf Derivate- und Optionsstrategien setzt.
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Frisches Kapital für Zukäufe
Um den eingeschlagenen Kurs fortzusetzen, beschafft sich das Unternehmen weitere Mittel. Am 29. Januar wurden Pläne für eine Kapitalerhöhung über bis zu 21 Milliarden Yen (137 Millionen US-Dollar) bekannt gegeben. Durch die Ausgabe von rund 24,5 Millionen neuen Aktien zu je 499 Yen fließen zunächst rund 12,24 Milliarden Yen in die Kasse.
Die Verwendung der Mittel ist klar definiert:
* 14 Milliarden Yen (91,2 Millionen US-Dollar) fließen direkt in weitere Bitcoin-Käufe.
* 5,2 Milliarden Yen sind für den Schuldenabbau vorgesehen.
* 1,5 Milliarden Yen werden in einkommensgenerierende Strategien investiert.
Die Umsetzung der Kapitalmaßnahme ist für den 13. Februar 2026 geplant.
Der Blick richtet sich nun auf den 16. Februar 2026, wenn Metaplanet die vollständigen Jahreszahlen vorlegt und der Ausübungszeitraum der neuen Optionsscheine beginnt. Mit der Prognose eines Umsatzsprungs auf 16 Milliarden Yen für das Fiskaljahr 2026 und dem ambitionierten Ziel, bis 2027 rund 210.000 Bitcoin zu besitzen, bleibt die aggressive Wachstumsstory des Unternehmens intakt.
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