Metaplanet Aktie: Schwieriges Pflaster
Metaplanet baut seine Bitcoin-Treasury-Strategie weiter aus – und besorgt sich dafür frisches Kapital. Der Vorstand hat eine Finanzierung beschlossen, die dem Unternehmen insgesamt bis zu rund 21 Milliarden Yen (etwa 137 Millionen US-Dollar) einbringen könnte. Wie stark verwässert das neue Paket bestehende Aktionäre – und wofür wird das Geld konkret eingesetzt?
Wichtige Eckdaten
- Maximales Volumen: bis zu rund 21 Mrd. Yen
- Start-Erlös aus neuer Aktienausgabe: ca. 12,24 Mrd. Yen
- Weitere Mittel über Warrants: zusätzlich ca. 8,8 bis 8,9 Mrd. Yen (bei voller Ausübung)
- Bitcoin-Bestand (Ende 2025): 35.102 BTC
- Zahlungstermin: am 13. Februar
So ist die Finanzierung aufgebaut
Das in Tokio notierte Unternehmen gibt 24,53 Millionen neue Stammaktien im Rahmen einer Platzierung an Dritte aus. Der Ausgabepreis liegt bei 499 Yen je Aktie – das entspricht einem Aufschlag von rund 5% gegenüber dem vorherigen Schlusskurs. Damit fließen zunächst etwa 12,24 Milliarden Yen zu.
Zusätzlich beinhaltet die Finanzierung sogenannte Stock Acquisition Rights (Warrants). Werden sie vollständig ausgeübt, könnten weitere 8,8 bis 8,9 Milliarden Yen hinzukommen. Der Ausübungspreis ist fix auf 547 Yen festgelegt. Ausübbar sind die Warrants für ein Jahr – beginnend am 16. Februar 2026.
Wofür Metaplanet das Geld nutzt
Metaplanet legt die Mittelverwendung relativ klar fest. Der größte Block ist für zusätzliche Bitcoin-Käufe reserviert: Rund 14 Milliarden Yen (ca. 91,2 Millionen US-Dollar) sollen zwischen Februar 2026 und Februar 2027 in Bitcoin fließen.
Daneben plant das Unternehmen, rund 5,2 Milliarden Yen aus dem anfänglichen Mittelzufluss für eine teilweise Rückzahlung bestehender Schulden einzusetzen. Weitere 1,5 Milliarden Yen sind für den Ausbau des Bitcoin-Ertragsgeschäfts vorgesehen – genannt werden unter anderem Optionsstrategien und Lending.
Einordnung: Bestand wächst, Aktie reagiert dennoch skeptisch
Die Kapitalmaßnahme folgt auf eine Phase, in der Metaplanet seine Bitcoin-Bestände deutlich ausgebaut hat. Zum 31. Dezember 2025 lag der Bestand bei 35.102 BTC. Der Ansatz wird dabei mit US-Unternehmen verglichen, die größere Bitcoin-Treasuries halten.
Zusammen mit der Finanzierungsnachricht (vom 29. Januar) hob Metaplanet zudem die Umsatzprognose für das Jahr auf 8,58 Milliarden Yen an. Als Grund nennt das Unternehmen eine besser als erwartete Entwicklung im Bitcoin-Ertragsgeschäft. Gleichzeitig wurde für das Geschäftsjahr 2025 ein spürbarer außerordentlicher Wertminderungsverlust verbucht, der mit der Bitcoin-Volatilität in Verbindung steht. Nach der Ankündigung notierte die Aktie schwächer – ein naheliegender Grund sind kurzfristige Verwässerungssorgen durch neue Aktien und mögliche spätere Warrant-Ausübungen.
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