Redcare Pharmacy kann aufatmen: Die Unsicherheit bezüglich der zukünftigen technischen Abwicklung von E-Rezepten ist weitgehend vom Tisch. Die nationale Agentur für Digitale Medizin, Gematik, hat bestätigt, dass der komfortable, PIN-freie Einlöseprozess über die Shop-Apotheke-App auch unter den kommenden Standards fortbestehen wird. Für das Unternehmen ist dies eine entscheidende Nachricht, um das Wachstum im Bereich rezeptpflichtiger Medikamente (Rx) langfristig zu sichern.

Bestätigung für das Geschäftsmodell

Im Kern geht es um den Übergang zur sogenannten "PoPP"-Lösung (Proof of Patient Presence). Die Gematik veröffentlichte am 27. Januar 2026 die entsprechenden Entwurfsspezifikationen. Diese bestätigen, dass die App von Redcare Pharmacy auch in Zukunft eine nahtlose Einlösung von E-Rezepten ermöglichen kann.

Der neue Standard soll das bisherige Verfahren (VSDM++), auf dem die aktuelle CardLink-Lösung basiert, ablösen. Entscheidend für den Nutzerkomfort: Patienten können ihren Versichertenstatus und ihre elektronische Gesundheitskarte (eGK) weiterhin ohne PIN-Eingabe verifizieren. Auch die bisher obligatorische SMS-Verifizierung entfällt unter dem neuen Rahmenwerk, was die Hürden für die Nutzung weiter senkt.

Zeitplan schafft Planungssicherheit

Mit der Veröffentlichung der Spezifikationen herrscht nun Klarheit über den Zeitrahmen der Umstellung. Die Kommentierungsfrist läuft noch bis zum 9. Februar, die finalen Spezifikationen werden noch im ersten Quartal 2026 erwartet.

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Der eigentliche Rollout der PoPP-Stufe 2 ist für Ende 2026 geplant. Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, wurde die Lizenz für die aktuelle CardLink-Lösung bis zum 31. Januar 2027 verlängert. Damit ist sichergestellt, dass es keine Unterbrechung im Service geben wird.

Aktienkurs stabilisiert sich

Die regulatorische Klarheit sorgte an der Börse für eine leichte Entspannung. Nachdem die Aktie auf Jahressicht rund 48 Prozent an Wert verloren hatte, konnte sie in den letzten sieben Tagen um 3,65 Prozent zulegen und notiert aktuell bei 62,45 Euro. Diese Erholung folgt auf eine volatile Phase Anfang Januar, als vorläufige Zahlen zum vierten Quartal und verfehlte Umsatzziele im Rx-Bereich die Anleger verunsichert hatten.

Nachdem die technischen und regulatorischen Rahmenbedingungen nun geklärt scheinen, richtet sich der Fokus der Investoren wieder auf die operative Entwicklung. Am 4. März 2026 wird Redcare Pharmacy den Geschäftsbericht für 2025 vorlegen und einen Ausblick auf das laufende Jahr geben.

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