Das in Tokio ansässige Unternehmen Metaplanet treibt seine Bitcoin-Strategie konsequent voran. Ende Januar 2026 kündigte die Firma eine Kapitalerhöhung von bis zu 21 Milliarden Yen an – umgerechnet rund 137 Millionen Dollar. Die Mittel fließen primär in weitere Bitcoin-Käufe und den Schuldenabbau.

Die Finanzierungsrunde unterstreicht die strategische Neuausrichtung des Unternehmens, die im April 2024 begann. Mit aktuell 35.102 BTC gehört Metaplanet zu den größten börsennotierten Unternehmen mit Bitcoin im Treasury.

Struktur der Kapitalerhöhung

Der Vorstand genehmigte die Maßnahme am 29. Januar 2026. Konkret plant Metaplanet die Ausgabe von 24,53 Millionen neuen Stammaktien zu je 499 Yen. Jede Aktie ist mit Bezugsrechten verknüpft, die bei vollständiger Ausübung innerhalb eines Jahres zusätzliches Kapital generieren könnten.

Die Zuteilung und Zahlung der neuen Aktien erfolgt am 13. Februar 2026. Die Bezugsrechte können ab dem 16. Februar 2026 für ein Jahr ausgeübt werden.

Verwendung der Mittel

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Das Management hat die Verwendung der frischen Mittel klar definiert:

  • 14 Milliarden Yen ($115 Millionen) für Bitcoin-Käufe zwischen Februar 2026 und Februar 2027
  • 5,2 Milliarden Yen für die teilweise Rückzahlung bestehender Verbindlichkeiten
  • 1,5 Milliarden Yen für den Ausbau des Bitcoin-Ertragsgeschäfts, etwa durch Optionsstrategien

Langfristige Positionierung

Die Kapitalerhöhung fügt sich nahtlos in die übergeordnete Unternehmensstrategie ein. Durch die Eigenkapitalfinanzierung baut Metaplanet seine Bilanz systematisch mit Bitcoin als primärem Treasury-Asset aus. Das Management betrachtet diese Schritte als langfristige strategische Positionierung in einem sich wandelnden Finanzumfeld.

Mit der angekündigten Kaufoffensive dürfte die Bitcoin-Position in den kommenden zwölf Monaten deutlich wachsen. Die nächsten Zahlen werden zeigen, wie konsequent das Unternehmen seinen Kurs verfolgt.

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