Das einstige Gastgewerbe-Unternehmen Metaplanet treibt seine Transformation zur reinen Krypto-Holding massiv voran. Mit einem Finanzierungspaket von rund 765 Millionen US-Dollar will das Management seine digitalen Reserven drastisch aufstocken. Das langfristige Ziel der Japaner ist dabei äußerst ambitioniert: Sie visieren an, ein ganzes Prozent des weltweiten Bitcoin-Angebots zu kontrollieren.

Komplexe Finanzierung in drei Stufen

Um diese Summe zu stemmen, setzt das Unternehmen laut heutigen Mitteilungen auf eine mehrteilige Strategie. Zunächst fließen 255 Millionen Dollar über eine Privatplatzierung neuer Aktien an globale institutionelle Investoren. Diese Papiere werden mit einem Aufschlag von zwei Prozent auf den aktuellen Marktpreis ausgegeben.

Hinzu kommen Optionsscheine, die bei Ausübung weitere 276 Millionen Dollar in die Kasse spülen könnten. Den Abschluss bilden spezielle Warrants, die an den Nettoinventarwert gekoppelt sind. Übersteigt der Aktienkurs diesen Wert um einen bestimmten Faktor, werden sie ausübbar und steuern potenziell weitere 234 Millionen Dollar bei.

Neues Regelwerk für den Aktienkurs

Parallel zur Kapitalbeschaffung passt das Management die offizielle Richtlinie zur Kapitalallokation an. Fällt der monetäre Nettoinventarwert unter den Faktor 1, rücken künftig Aktienrückkäufe in den Fokus. Dieser Mechanismus soll sicherstellen, dass die Menge an Bitcoin pro einzelner Aktie steigt.

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Aktuell hält das Unternehmen etwa 35.100 Bitcoin. Die neuen Mittel sollen helfen, den Bestand langfristig auf 210.000 Einheiten auszubauen. Finanziert wird dieser Zukauf durch einen Mix aus Vorzugsaktien, regulären Aktienemissionen und kryptobesicherten Kreditlinien.

Schutz vor Verwässerung

Eine derart umfangreiche Ausgabe neuer Papiere birgt das Risiko eines Überangebots am Markt. Um den Aktienkurs während dieser Expansionsphase zu stabilisieren, greift Metaplanet zu einer gezielten Maßnahme. Das Unternehmen setzt die Ausübung älterer Bezugsrechte der Serien 23 und 24 ab dem 24. März vorübergehend aus.

Diese Sperre betrifft bis zu 210 Millionen Aktien und gilt bis Dezember 2027. Dadurch erhalten die neu emittierten Papiere der 27. Serie klare Priorität, was den Angebotsdruck auf die bestehende Aktionärsstruktur abfedern soll.

Neben dem reinen Aufbau der Reserven generiert das Unternehmen fortlaufend Einnahmen durch Krypto-Derivate und Put-Optionen, um das operative Geschäft zu stützen. Mit dem frischen Kapital von 765 Millionen Dollar festigt Metaplanet nun seine Basis im regulierten japanischen Markt, während parallel der Aufbau der kürzlich gegründeten US-Tochtergesellschaft vorangetrieben wird.

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