Metaplanet wandelt sich vom reinen Bitcoin-Halter zum aktiven Entwickler eines Finanzökosystems. Mit der Gründung zweier neuer Tochtergesellschaften in Japan und den USA will das Unternehmen künftig mehr als nur von steigenden Kryptokursen profitieren. Dieser strategische Umbau hin zum Aufbau einer eigenen Finanzinfrastruktur stieß am Markt am Freitag auf direktes Kaufinteresse.

Millionen für die heimische Infrastruktur

Der Vorstand hat grünes Licht für die Gründung von „Metaplanet Ventures“ gegeben. Dieser neue Risikokapitalarm soll in den kommenden Jahren rund vier Milliarden Yen in japanische Unternehmen investieren, die an der finanziellen Infrastruktur für Bitcoin arbeiten. Der Fokus liegt dabei auf Kreditvergabe, Zahlungsabwicklung, Verwahrungslösungen und Compliance-Werkzeugen.

Den Anfang macht ein Investment von bis zu 400 Millionen Yen in JPYC Inc., den Herausgeber des ersten lizenzierten Yen-Stablecoins in Japan. CEO Simon Gerovich positioniert das Unternehmen damit gezielt als Brückenbauer zwischen traditionellen Währungen und digitalen Assets. Die Maßnahme zielt darauf ab, die zunehmende institutionelle Adaption im Heimatmarkt frühzeitig zu begleiten. Flankiert wird dies durch einen Inkubator für japanische Gründer und ein Förderprogramm für Open-Source-Entwickler.

Sprung in die USA

Parallel zum Ausbau in Asien expandiert das Unternehmen nach Florida. Mit „Metaplanet Asset Management“ in Miami entsteht eine Plattform, die asiatische und westliche Kapitalmärkte durch digitale Kredit- und Bitcoin-Finanzprodukte verbinden soll. Das Ziel ist die Entwicklung regulierter Anlageprodukte für institutionelle Investoren.

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Geplant sind unter anderem festverzinsliche Strukturen und aktiv verwaltete Strategien. Metaplanet macht sich durch diesen Schritt in einem globalen Finanzzentrum unabhängiger von reinen Kursgewinnen seiner Bitcoin-Reserven und erschließt sich neue, stetige Einnahmequellen. Das Timing der Umstrukturierung ist bewusst gewählt und orientiert sich an der erwarteten regulatorischen Neueinstufung von Bitcoin als reguliertes Finanzinstitut in Japan bis zum Jahr 2028.

Ambitionierte Ziele bis 2026

Die Expansion erfolgt vor dem Hintergrund massiv wachsender Krypto-Bestände. Aktuell hält Metaplanet 35.102 Bitcoin im Wert von etwa 2,5 Milliarden US-Dollar. Der langfristige Plan sieht vor, diese Reserve bis Ende 2026 auf 100.000 Bitcoin auszubauen.

Um den neuen vier Milliarden Yen schweren Venture-Fonds zu finanzieren, nutzt das Management ausschließlich Erträge aus dem laufenden Bitcoin-Geschäft. Der primäre Krypto-Bestand bleibt somit unangetastet. Anleger honorierten den Vorstoß in die aktive Vermögensverwaltung am Freitag deutlich: Die Aktie schloss an der Tokioter Börse unter einem hohen Handelsvolumen von über 41 Millionen Papieren mit einem Plus von knapp sechs Prozent bei 373 Yen.

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