Der Augsburger Antriebsspezialist Renk gehört zu den Unternehmen, die im Hintergrund vieler militärischer Systeme eine zentrale Rolle spielen. Getriebe- und Antriebstechnologie des Unternehmens finden sich unter anderem in Kampfpanzern und Marineschiffen. Mit steigenden Verteidigungsausgaben vieler Staaten wächst auch die Nachfrage nach diesen Komponenten deutlich. Am Montag zu Beginn der Woche nun unternimmt die Aktie an der Börse einen weiteren Anlauf nach oben. 2,11 % Plus führten den Titel auf ein Niveau von 55,39 Euro. Das reicht sicher noch nicht, um den Aufwärtstrend zu erobern, aber immerhin!

Marktteilnehmer reagierten zuletzt zurückhaltend, obwohl die jüngsten Geschäftszahlen des Unternehmens ein deutliches Wachstum zeigen.

Für das Geschäftsjahr 2025 meldete Renk einen Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro, was einem Plus von knapp 20 % entspricht. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) stieg gleichzeitig um etwa 22 % auf rund 230 Millionen Euro. Besonders deutlich fiel der Anstieg beim Nettogewinn aus, der mit 101,3 Millionen Euro nahezu doppelt so hoch lag wie im Vorjahr.

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Renk: Die Trendentwicklung passt noch nicht so ganz!

Ein wichtiger Wachstumstreiber war das Segment Vehicle Mobility Solutions. In diesem Bereich, der Antriebssysteme für militärische Fahrzeuge umfasst, erhöhte sich der Umsatz um 24,8 % auf 872 Millionen Euro. Gleichzeitig erreichte der Auftragsbestand mit 6,68 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert.

Die Börse fremdelt aber noch. Hintergrund ist unter anderem der Ausblick für das laufende Jahr. Für 2026 stellt das Unternehmen ein bereinigtes EBIT in einer Spanne von 255 bis 285 Millionen Euro in Aussicht. Der Mittelpunkt dieser Prognose liegt leicht unter den Erwartungen einiger Analysten.

Hinzu kommen zeitliche Verschiebungen bei Aufträgen, wie das Unternehmen bekannt gab. Projekte im Volumen von rund 200 Millionen Euro, die ursprünglich für das Jahr 2025 erwartet worden waren, sollen nun im ersten Halbjahr 2026 abgeschlossen werden. Solche Verzögerungen treten bei komplexen militärischen Beschaffungsprojekten immer wieder auf, können kurzfristig jedoch die Erwartungen an Umsatz und Ergebnis beeinflussen.

Die Stimmung ist also nicht glänzend. Aber immerhin kann sich die Aktie im Seitwärtstrend halten. Analysten sehen sogar Kurse bei deutlich mehr als 68 Euro! Die sind also weit zuversichtlicher als der Markt.

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