Rheinmetall-Aktie: Knalleffekt!
Einen satten Kursgewinn von 2,31 % produzierten heute die Düsseldorfer von Rheinmetall. Rund 1629,25 Euro standen am späten Nachmittag auf den Kurszetteln. Die Lage hat sich zumindest nicht mehr verschlechtert, nachdem die Branche in der vergangenen Woche durchaus etwas schwächer wurde.
Aber: Rheinmetall richtet seine Produktionsstrategie weiter konsequent auf das Verteidigungsgeschäft aus. Die Entscheidung des Konzerns, das Volkswagen-Werk in Osnabrück nicht zu übernehmen, ist dabei nur konsequent. Denn: Statt zusätzliche Kapazitäten aus der Automobilindustrie zu integrieren, konzentriert sich das Unternehmen auf den Ausbau bestehender Verteidigungsstandorte. Die Automobilfabrik hätte hier vielleicht dazu gedient, einfacher Militärfahrzeuge zu bauen. Aber: Rheinmetall möchte wohl noch etwas mehr pure Rüstungsproduktion.
In Kassel geht es für die Rheinmetall nun um Radpanzer!
Im Mittelpunkt steht dabei der Standort Kassel. Während in Osnabrück lediglich Produktionsmöglichkeiten für sechsrädrige Militärfahrzeuge geprüft worden waren, richtet Rheinmetall seine Investitionen stärker auf Systeme mit größerer Nachfrage aus, darunter schwere achträdrige Radpanzer. Der Ausbau etablierter Standorte gilt als schneller umsetzbar als die Umstrukturierung eines Automobilwerks mit völlig anderer industrieller Infrastruktur.
Der Verzicht auf den Standort Osnabrück passt zudem in eine längerfristige Entwicklung innerhalb des Konzerns. Rheinmetall hat in den vergangenen Jahren begonnen, sein ziviles Zuliefergeschäft schrittweise zurückzufahren und sich stärker auf militärische Systeme zu konzentrieren. Diese Fokussierung beeinflusst zunehmend auch die Investitionsentscheidungen.
Das wird jetzt noch etwas runder. Wichtige Produktionsstandorte wie Kassel und Unterlüß spielen bereits heute zentrale Rollen bei der Fertigung militärischer Fahrzeuge und Systeme. Investitionen in bestehende Strukturen ermöglichen es dem Unternehmen, Kapazitäten schneller zu erweitern als bei der Umstellung eines Automobilwerks.
Insgesamt steigen die staatlichen und überstaatlichen Rüstungsausgaben ohnehin weiter. Es wäre seltsam, wenn nicht eines Tages die Börsen die Ansicht von Experten, hier von Analysten, teilen würden. Die erwarten sehr hohe Kursziele.
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