Booking Holdings überrascht den Markt mit dem ersten Aktiensplit der Unternehmensgeschichte im Verhältnis 25 zu 1. Während das operative Geschäft im vergangenen Quartal zweistellige Wachstumsraten verzeichnete, treibt Anleger eine zentrale Sorge um: Kann sich der Plattform-Gigant gegen die wachsende Konkurrenz durch KI-gestützte Reisetools behaupten?

Premiere beim Aktiensplit

Der angekündigte Aktiensplit ist ein Novum für den Konzern und soll die Aktie für eine breitere Basis an Privatanlegern zugänglicher machen. Ab dem 6. April 2026 wird das Papier auf bereinigter Basis gehandelt. Aktionäre, die zum Stichtag am 6. März registriert sind, erhalten für jeden Anteilsschein 24 zusätzliche Aktien.

Obwohl ein solcher Schritt den inneren Wert des Unternehmens nicht verändert, gilt er am Markt oft als Signal des Managements für ein langfristiges Vertrauen in die Kursentwicklung. Flankiert wird diese Maßnahme durch eine Erhöhung der Quartalsdividende auf 10,50 US-Dollar pro Aktie, was einer Steigerung von rund 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

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Starke Zahlen, skeptischer Markt

Operativ lieferte Booking Holdings im vierten Quartal 2025 solide Ergebnisse ab. Der Umsatz kletterte um 16 Prozent auf 6,35 Milliarden US-Dollar, während das bereinigte Ergebnis je Aktie mit 48,80 US-Dollar die Erwartungen der Analysten übertraf. Besonders die starke Nachfrage in Asien und ein sich verbessernder Trend in den USA stützten das Wachstum. Die Zahl der gebuchten Übernachtungen stieg um 9 Prozent auf 285 Millionen.

Trotz dieser Erfolgsmeldungen steht die Aktie unter Druck und verlor auf Sicht von 30 Tagen rund 21,7 Prozent an Wert. Zuletzt notierte das Papier bei 3.458,00 Euro. Marktbeobachter führen diese Zurückhaltung vor allem auf die Unsicherheit bezüglich der technologischen Transformation zurück. Anleger fürchten, dass KI-basierte Assistenten großer Tech-Konzerne klassische Buchungsplattformen künftig umgehen könnten.

Effizienz durch Künstliche Intelligenz

Das Management reagiert auf diese Bedenken mit einer massiven Reinvestitionsstrategie und der Implementierung eigener KI-Lösungen. Wird die Integration von Künstlicher Intelligenz zur Bedrohung oder zum Effizienz-Turbo für das Geschäftsmodell? Erste Ergebnisse der neuen Tools sind bereits sichtbar: Trotz gestiegener Buchungsvolumina konnten die Kundenservice-Kosten pro Buchung um 10 Prozent gesenkt werden.

Für das erste Quartal 2026 prognostiziert das Unternehmen ein Umsatzwachstum zwischen 14 und 16 Prozent. Zudem soll ein laufendes Transformationsprogramm bis Ende des Jahres jährliche Einsparungen in Höhe von 550 Millionen US-Dollar realisieren. Die nächsten detaillierten Einblicke in die Geschäftsentwicklung werden für den 5. oder 6. Mai 2026 erwartet, wenn Booking Holdings die Zahlen zum ersten Quartal vorlegt.

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