Meta Platforms investiert massiv in die Zukunft und sichert sich für rund zwei Milliarden Dollar das KI-Startup Manus. Doch der strategische Schachzug von CEO Mark Zuckerberg wird überschattet: Berichte über behördliche Prüfungen in China und Lieferengpässe beim Vorzeigeprodukt Ray-Ban sorgen für Unsicherheit. Anleger wägen nun ab, wie stark diese operativen und geopolitischen Hürden den Wachstumskurs kurzfristig bremsen.

Geopolitischer Gegenwind für KI-Pläne

Der Tech-Konzern treibt die Integration von künstlicher Intelligenz für kleine und mittlere Unternehmen voran. Die Übernahme von Manus gilt als Kernstück dieser Strategie. Doch die Begeisterung am Markt wird gedämpft: Laut Berichten der Financial Times haben chinesische Behörden eine Prüfung der Transaktion eingeleitet. Es besteht der Verdacht auf Verstöße gegen Technologiekontrollen.

Diese Entwicklung bringt ein geopolitisches Ausführungsrisiko in die KI-Strategie von Meta. Die Sorge vor regulatorischen Eingriffen belastete die Stimmung und trug dazu bei, dass die Aktie im Vergleich zum Nasdaq 100 zuletzt underperformte. Gestern schloss das Papier bei 648,69 USD, ein Minus von rund 1,8 Prozent.

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Luxusproblem bei Ray-Ban und neuer Chefjurist

Neben der Übernahmefront kämpft Meta mit logistischen Herausforderungen. Der internationale Rollout der beliebten Ray-Ban Smart Glasses wurde vorerst gestoppt. Der Grund ist paradoxerweise positiv: Die Nachfrage im US-Markt ist so hoch, dass die Lagerbestände erschöpft sind. Was langfristig für die Produktakzeptanz spricht, deckelt kurzfristig das Umsatzwachstum im Hardware-Segment außerhalb der USA.

Um die zunehmend komplexe globale Regulierungssituation zu meistern, verstärkt sich der Konzern personell. C.J. Mahoney, ehemaliger Microsoft-Manager und stellvertretender US-Handelsbeauftragter, wurde zum neuen Chief Legal Officer ernannt. Marktbeobachter werten dies als gezielten Schritt, um den kartellrechtlichen Gegenwind und die Prüfung des Manus-Deals professionell zu navigieren.

Kostenexplosion und Analystenstimmen

Während das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 28,6 für einen Wachstumswert moderat erscheint, rücken die Ausgaben in den Fokus. Analysten prognostizieren für 2026 Investitionsausgaben (CapEx) von bis zu 111 Milliarden Dollar für den Ausbau der KI-Infrastruktur. Dies wirft Fragen zur kurzfristigen Entwicklung des freien Cashflows auf.

Dennoch bleiben Experten optimistisch. Häuser wie Rosenblatt bestätigen ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von bis zu 1.117 USD, während Jefferies das Ziel bei 910 USD sieht. Technisch betrachtet testet die Aktie derzeit die Unterstützungszone bei 644 USD. Entscheidend für die weitere Richtung wird der Quartalsbericht am 4. Februar 2026 sein, von dem sich Investoren Klarheit über den aggressiven Ausgabenplan erhoffen.

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