Die Aktie von Meta Platforms hat in den letzten Wochen deutlich an Boden verloren und notiert weit unter ihren Januar-Höchstständen. Doch während der Markt nervös auf die immensen Kostenprognosen für den KI-Ausbau reagiert, nutzt Starinvestor Bill Ackman die Korrektur für einen massiven Einstieg. Er bezeichnet das Papier als „tief rabattiert“ – trotz oder gerade wegen der aggressiven Zukunftspläne von CEO Mark Zuckerberg.

Ackman sieht Kaufgelegenheit

Hintergrund der jüngsten Kursverluste sind Sorgen über die explodierenden Ausgaben des Konzerns. Mit einem aktuellen Kurs von 534,90 Euro hat das Papier auf Wochensicht über 20 Prozent eingebüßt. Genau dieses Niveau nutzte Bill Ackman mit seinem Fonds Pershing Square für einen Neueinstieg. Die Position macht nun etwa 10 Prozent seines Portfolios aus.

Ackman begründet diesen Schritt fundamental: Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 22 sei Meta im Vergleich zu Konkurrenten wie Alphabet oder Apple attraktiv bewertet. Zudem verweist der Investor auf das solide Umsatzwachstum von 24 Prozent im vierten Quartal 2025, das die Stärke des Kerngeschäfts untermauert.

Milliarden für die KI-Infrastruktur

Der Grund für die Zurückhaltung vieler anderer Anleger liegt in der massiven Ausgabenstrategie für das Geschäftsjahr 2026. Meta prognostiziert Gesamtanlageninvestitionen (Capex) zwischen 115 und 135 Milliarden US-Dollar.

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Ein Großteil dieser Summe fließt in den Ausbau der Infrastruktur für Künstliche Intelligenz. Aktuelle Berichte vom heutigen Montag bestätigen den Bau eines neuen Rechenzentrums in Lebanon, Indiana. Das Projekt mit einem Volumen von über 10 Milliarden US-Dollar umfasst eine 1-Gigawatt-Anlage mit 13 Gebäuden auf einem riesigen Areal. Diese historischen Ausgaben drücken zwar kurzfristig auf die Marge, sollen aber die technologische Führungsrolle sichern.

Rückkehr der Gesichtserkennung

Neben der Hardware treibt Meta auch die Produktentwicklung voran. Medienberichten zufolge plant der Konzern die Wiedereinführung von Gesichtserkennungstechnologie in seinen Smart Glasses, die in Partnerschaft mit Ray-Ban und Oakley entstehen.

Anders als bei früheren Versuchen soll die Funktion datenschutzfreundlicher gestaltet sein: Die Brillen sollen lediglich gespeicherte Kontakte oder öffentliche Instagram-Profile identifizieren, statt wahllos Passanten zu analysieren. Mark Zuckerberg betrachtet diese optischen Fähigkeiten als Schlüsselkomponente für zukünftige KI-Systeme, um visuelle Informationen in Echtzeit zu verarbeiten.

Parallel zu diesen strategischen Weichenstellungen hat das Unternehmen eine Quartalsdividende von 0,525 US-Dollar je Aktie angekündigt, die am 26. März 2026 ausgezahlt wird. Während der Markt die hohen Investitionskosten noch verdaut, setzt Bill Ackman darauf, dass die fundamentale Bewertung und die Wachstumsperspektiven die Risiken überwiegen.

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