Meta Aktie: KI-Zwang und Gerichtssaal
Meta Platforms steht an zwei Fronten: Während das Unternehmen intern massiv auf künstliche Intelligenz setzt, kämpft es vor Gericht um seinen Ruf. In New Mexico läuft seit dem 2. Februar ein Prozess, bei dem es um schwere Vorwürfe geht – Meta soll Kinder auf seinen Plattformen nicht ausreichend vor Ausbeutung geschützt haben. Gleichzeitig zwingt der Konzern seine Mitarbeiter regelrecht zur KI-Nutzung.
Kinderschutz vor Gericht
Die Generalstaatsanwaltschaft von New Mexico wirft Meta vor, dass Facebook und Instagram zu Umgebungen wurden, in denen Kindesmissbrauch gedeihen konnte. Der Vorwurf: Das Unternehmen habe bewusst Funktionen entwickelt, die Nutzerengagement über Sicherheit stellten. Der Fall in Santa Fe ist nicht isoliert – in Los Angeles haben zahlreiche Familien und Schulbezirke ähnliche Klagen eingereicht. Meta selbst räumte in seinen Finanzberichten Ende Januar ein, dass mehrere Prozesse zu jugendschutzrelevanten Themen für dieses Jahr angesetzt sind.
KI wird Pflicht
Parallel dazu treibt Meta seine KI-Offensive voran. Laut Berichten koppelt das Unternehmen die Leistungsbewertungen seiner Mitarbeiter an die Nutzung von KI-Tools. Wer die Technologie nicht einsetzt, riskiert schlechtere Beurteilungen. Diese Maßnahme passt zu den enormen Investitionen: Für 2026 plant Meta Kapitalausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar – hauptsächlich für KI-Infrastruktur und die „Meta Superintelligence Labs". Am 27. Januar sicherte sich der Konzern zudem Glasfaserkabel von Corning für bis zu 6 Milliarden Dollar, um seine Rechenzentren auszubauen.
Zwei Kräfte im Widerstreit
Für Anleger entsteht ein Spannungsfeld: Die milliardenschweren KI-Investitionen versprechen Wachstum durch effizientere Werbung und neue Geschäftsfelder. Die rechtlichen Risiken rund um Nutzersicherheit könnten jedoch teuer werden – finanziell wie auch für die Reputation. Die kommenden Monate werden zeigen, welche der beiden Kräfte überwiegt.
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