Meta Aktie: Milliarden-Deal mit Vistra sorgt für Aufsehen
Meta hat einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung unternommen. Am Freitag wurde bekannt, dass der Tech-Konzern langfristige Stromabnahmeverträge mit dem Energieunternehmen Vistra Energy abgeschlossen hat. Die Vereinbarung umfasst die Belieferung mit kohlenstofffreiem Strom aus Kernkraftwerken.
Die Details des Deals sind beachtlich: Vistra wird insgesamt 2,6 Gigawatt Kapazität aus seinen Nuklearanlagen im PJM-Interconnection-Gebiet an Meta liefern. Die Verträge haben eine Laufzeit von 20 Jahren und betreffen mehrere Kraftwerksstandorte. Konkret fließen 1.268 Megawatt aus dem Perry Nuclear Power Plant, 908 Megawatt aus dem Davis-Besse Nuclear Power Plant sowie zusätzliche Kapazitäten aus dem Beaver Valley Nuclear Power Plant an den Social-Media-Giganten.
Was steckt hinter der Energie-Offensive?
Die Investmentbank UBS sieht in dem Abschluss einen wichtigen strategischen Schritt. Analysten beziffern den zusätzlichen EBITDA-Beitrag für Vistra auf rund 400 Millionen Dollar aus den bestehenden Nuklear-Assets. Die Preise liegen mit 22 bis 23 Dollar pro Megawattstunde deutlich über den Großhandelspreisen und werden durch Rekord-Kapazitätspreise von 330 Dollar pro Megawatt und Tag gestützt.
Bemerkenswert: Trotz des umfangreichen Deals bleiben 48 Prozent von Vistras Nuklearflotte für zukünftige Verträge verfügbar. Die langfristigen EBITDA-Kontrakte des Energiekonzerns, einschließlich des Comanche Peak-Deals, decken nun über 25 Prozent des gesamten EBITDA ab.
Reaktionen der Finanzwelt
UBS hob ihr Kursziel für Vistra Energy von 230 auf 233 Dollar an und bestätigte die Kaufempfehlung. Die Analysten sehen in dem Meta-Deal eine Bestätigung ihrer bullischen These. BMO Capital zeigte sich ebenfalls optimistisch und erhöhte das Kursziel auf 244 Dollar bei einem Outperform-Rating.
Interessanterweise reagierte Star-Investorin Cathie Wood zum Jahresstart mit Verkäufen ihrer Meta-Anteile. Die Gründerin von ARK Invest trennte sich von Positionen des Tech-Riesen und strukturierte ihr Portfolio um. Für Vistra bedeutet der Deal hingegen einen signifikanten Wachstumsschub: Die EBITDA-Prognose für die Jahre 2027 bis 2029 steigt durch die Kombination aus der Cogentrix-Übernahme und den neuen Stromabnahmeverträgen um rund 900 Millionen Dollar.
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