Meta Aktie: China blockt KI-Deal
Meta steht vor einem regulatorischen Problem. Chinas Handelsministerium prüft die Übernahme des KI-Startups Manus – und könnte den 2-Milliarden-Dollar-Deal noch stoppen. Für CEO Mark Zuckerberg wäre das ein empfindlicher Rückschlag in seiner Strategie, autonome KI-Agenten zum neuen Betriebssystem des digitalen Handels zu machen.
Peking nimmt Manus unter die Lupe
Am 8. Januar 2026 gab das chinesische Handelsministerium (MOFCOM) bekannt, die Übernahme von Manus durch Meta zu untersuchen. Im Fokus: mögliche Verstöße gegen Technologie-Exportgesetze. Meta hatte das in Singapur ansässige Startup im Dezember 2025 für zwei Milliarden Dollar gekauft. Doch Manus wurde ursprünglich als "Butterfly Effect Technology" in China gegründet und verlegte seinen Sitz erst später nach Singapur.
Behördensprecher He Yadong machte deutlich: Die Prüfung konzentriert sich darauf, ob der Transfer von Personal und proprietärer Technologie nach Singapur eine staatliche Exportlizenz erfordert hätte. Sollte Peking den Deal blockieren oder Strafen verhängen, würde das Metas KI-Ambitionen direkt treffen.
Warum Manus so wichtig ist
Die Übernahme ist keine Randnotiz. Manus entwickelt autonome KI-Agenten, die komplexe Aufgaben eigenständig ausführen – genau jene Technologie, die Zuckerberg als Grundlage für die nächste Generation automatisierter Geschäftsprozesse sieht.
Die Eckdaten:
- Kaufpreis: 2 Milliarden US-Dollar
- Jahresumsatz: über 100 Millionen Dollar (kurz nach dem Start)
- Leistung: 147 Billionen verarbeitete Token und 80 Millionen virtuelle Computer im Jahr 2025
- Risiko: Ein gescheiterter Deal würde große Teile der "Agentic AI"-Strategie verzögern
Parallel: Talente von Apple abgeworben
Trotz der Unsicherheit in China baut Meta seine KI-Kapazitäten massiv aus. Im Dezember 2025 holte das Unternehmen Alan Dye, langjähriger Design-Chef bei Apple (iOS, watchOS), als Head of Design für Hardware, Software und KI-Integration. Hinzu kommen ehemalige Mitglieder von Apples Siri- und KI-Robotik-Teams.
Die Botschaft ist klar: Meta treibt die Entwicklung verbrauchernaher KI-Hardware voran – etwa die Ray-Ban-Smartglasses, deren Wartelisten bereits bis 2026 reichen.
Finanziell solide, aber unter Druck
Im dritten Quartal 2025 steigerte Meta den Umsatz um 26 Prozent auf 51,24 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn fiel allerdings auf 2,71 Milliarden Dollar – belastet durch eine einmalige Steuerbelastung. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei rund 29, was Analysten angesichts der Wachstumsraten als attraktiv bewerten.
Rund 92 Prozent der Analysten stufen die Aktie weiterhin als "Kaufen" ein, mit Kurszielen zwischen 796 und 836 Dollar. Aktuell notiert die Aktie deutlich darunter – das regulatorische Risiko aus China lastet spürbar.
Wie es weitergeht
Die Untersuchung durch Peking ist ein binäres Risiko: Scheitert der Manus-Deal, verzögert sich Metas Roadmap für autonome KI-Agenten. Das Kerngeschäft – die Werbeplattform – läuft derweil weiter auf Hochtouren. Ob China die Übernahme genehmigt oder blockiert, dürfte in den kommenden Wochen entschieden werden.
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