Merck forciert seine Präsenz im globalen Halbleitermarkt und beginnt noch in diesem Jahr mit der Produktion von Molybdän in Südkorea. Das Spezialmetall ist eine Schlüsselkomponente für moderne Speicherchips und soll die Effizienz von KI-Anwendungen deutlich steigern. Damit setzt der Konzern einen wesentlichen Teil seiner großangelegten Investitionsstrategie in Asien um.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:
* Produktionsstart am Standort Eumseong noch im Laufe des Jahres 2026.
* Fokus auf Molybdän zur Belieferung führender koreanischer Chiphersteller.
* Teil eines 600 Millionen Euro schweren Investitionsprogramms in Südkorea.

Technologischer Vorteil für KI-Chips

Warum ist der Wechsel auf Molybdän für die Branche so entscheidend? In der modernen Halbleiterfertigung ersetzt das Metall zunehmend herkömmliches Wolfram, da es einen deutlich besseren elektrischen Widerstand bietet. Dies führt zu geringeren Leistungsverlusten und einer reduzierten Wärmeentwicklung – Faktoren, die insbesondere für KI-Beschleuniger und Hochleistungs-Computerchips über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

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Der Einsatz startet zunächst bei 3D-NAND-Speichern. Merck plant jedoch bereits die schrittweise Ausweitung auf DRAM-Speicher und Logikchips, um die gesamte Breite der Halbleiterarchitektur abzudecken. Von seinem koreanischen Hub aus will das Unternehmen künftig bedarfsorientiert den gesamten asiatisch-pazifischen Raum beliefern.

Strategische Neuausrichtung im Fokus

Die Investition unterstreicht die wachsende Bedeutung des Bereichs Electronics für die langfristige Entwicklung von Merck. Während der Konzern im Sektor Healthcare neue Wege bei der Medikamentenverabreichung geht, sichert die Sparte Electronics die technologische Relevanz in der Hardware-Lieferkette.

Parallel zur Expansion in Korea meldet das Unternehmen Fortschritte bei der operativen Effizienz. Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz konnte Merck am Standort Darmstadt den Energieverbrauch für die Kühlung bereits um 21 % senken, was die strategische Einbindung von KI über das Produktportfolio hinaus verdeutlicht.

Der Produktionsstart in Eumseong ist fest für das zweite Halbjahr 2026 eingeplant. Damit positioniert sich Merck rechtzeitig, um vom anhaltenden Bedarf an spezialisierten Materialien für die nächste Generation von Hochleistungshalbleitern zu profitieren.

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