Mercedes-Benz liefert kurz vor dem vollständigen Geschäftsbericht ein Update, das Anleger gern sehen: Der Konzern kauft weiter eigene Aktien zurück. Gleichzeitig bleibt die Spannung hoch, denn am Mittwoch sollen die Detailzahlen für 2025 zeigen, wie groß die operativen Bremsspuren wirklich sind. Kann der Rückkauf in dieser Lage mehr sein als nur ein Stabilitätsanker?

Aktienrückkauf: Programm läuft weiter

In der Mitteilung vom Montag (2. März) bezifferte Mercedes-Benz die jüngsten Käufe auf 716.014 Aktien im Zeitraum 23. bis 27. Februar. Seit Start des Programms im November 2025 summiert sich der Rückkauf damit auf 11.459.019 Aktien (Stand: 27. Februar).

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Für 2026 ist nach Unternehmensangaben noch ein Volumen von bis zu 1,7 Milliarden Euro für das Programm verfügbar. Solche Rückkäufe reduzieren tendenziell die Zahl der ausstehenden Aktien – und können damit je Aktie relevante Kennziffern stützen, sofern das operative Geschäft nicht gleichzeitig stärker nachgibt.

Detailzahlen am Mittwoch: Darauf schauen Investoren

Der vollständige Geschäftsbericht für 2025 ist für 4. März 2026 angekündigt. Vorläufige Zahlen hatten bereits auf einen deutlichen Rückgang beim bereinigten operativen Ergebnis (EBIT) sowie beim Konzernumsatz hingedeutet.

Als Belastungsfaktoren nannte der Quelltext vor allem:
- Rückgang der Verkaufszahlen in China
- Belastungen durch US-Zölle
- hohe Restrukturierungsaufwendungen

In diesem Umfeld wirkt auch die Aktie eher gedrückt: Der Kurs lag gestern bei 56,81 Euro, in den letzten sieben Tagen ging es um 3,78% nach unten. Auffällig: Der RSI (14 Tage) bei 36,3 deutet auf ein schwaches Momentum hin, ohne automatisch eine Trendwende zu garantieren.

Dividende und Umbauprogramm: Signale an den Markt

Neben dem Rückkauf setzt Mercedes-Benz auf die Dividende als weiteres Signal. Vorgeschlagen sind 3,50 Euro je Aktie – laut Quelltext unter dem Vorjahreswert. Die endgültige Entscheidung fällt auf der Hauptversammlung am 16. April 2026.

Parallel läuft ein Umbauprogramm, das unter anderem auf sinkende Produktionskosten zielt. Der Betriebsrat hatte sich zuletzt besorgt über wirtschaftliche Entwicklung und Wettbewerbsdruck geäußert. Zudem erfordert der Wandel zur Elektromobilität hohe Investitionen, die kurzfristig auf die Profitabilität drücken können.

Am 4. März dürfte deshalb weniger der Rückkauf selbst die Richtung vorgeben, sondern ob der Geschäftsbericht die bekannten Belastungen (China, Zölle, Restrukturierung) konkretisiert – und wie überzeugend Mercedes-Benz den Kurs durch 2026 skizziert.

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