J.P. Morgan bleibt bei Mercedes-Benz optimistisch – und das aus zwei Gründen: Das S-Klasse-Facelift soll im Luxussegment neue Preisspielräume eröffnen, parallel stützt ein laufendes Aktienrückkaufprogramm den Kurs. Doch kann das zusammen auch die zuletzt schwächere Profitabilität im Pkw-Geschäft wieder nach oben ziehen?

J.P. Morgan setzt auf die S-Klasse

Die US-Investmentbank hat ihre Einstufung am Montag auf „Overweight“ belassen und das Kursziel von 70,00 Euro bestätigt. Analyst Jose Asumendi verweist in seiner Studie auf die überarbeitete S-Klasse als wichtigen Impulsgeber. Das Modell werde stärker als „hyper-vernetztes Büro auf Rädern“ positioniert – ein Ansatz, der vor allem im Luxussegment helfen soll, die Preissetzungsmacht zu stützen.

Zum Kursbild passt: Auf Sicht von sieben Tagen liegt die Aktie im Plus, auf 30 Tage aber im Minus. Der Titel bewegt sich damit weiter in einer Phase, in der der Markt auf klare Signale zur Ertragsentwicklung wartet.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:
- J.P. Morgan: „Overweight“, Kursziel 70,00 € (bestätigt am 02.02.2026)
- Aktienrückkauf: 732.480 Aktien in der Woche 26.–30.01.2026
- Seit Nov. 2025: über 8,5 Mio. Aktien zurückgekauft
- Pkw-Marge 2025: operativ 5,7 % (unter den mittelfristigen Zielen)
- Nächster Termin: 12.02.2026 – Q4- und Gesamtjahreszahlen 2025

Aktienrückkauf liefert zusätzliche Stabilität

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Neben der Analystenstimme wirkt das Rückkaufprogramm als spürbarer Stabilisator. In der letzten gemeldeten Woche (26. bis 30. Januar) griff Mercedes-Benz erneut zu und kaufte 732.480 eigene Aktien zurück. Seit Start der aktuellen Tranche im November 2025 summiert sich das Volumen damit auf mehr als 8,5 Millionen zurückgekaufte Anteile.

Profitabilität bleibt der Knackpunkt – Fokus auf 2026

Der zentrale Konflikt bleibt die Marge: Im Jahr 2025 lag die operative Marge im Pkw-Geschäft laut Bericht bei 5,7 % und damit unter den mittelfristigen Zielen. Genau hier sollen 2026 neue Produkteffekte ansetzen – vor allem durch das S-Klasse-Facelift und zusätzliche Funktionen für automatisiertes Fahren (Level 3), die im Laufe des Jahres ihre volle Marktwirkung entfalten sollen.

Am 12. Februar 2026 liefert der Konzern die detaillierten Zahlen für Q4 und das Gesamtjahr 2025. Entscheidend werden dabei der Ausblick für 2026 und Aussagen zur Entwicklung des Top-End-Segments sein – also genau des Bereichs, der die Margen wieder auf Kurs bringen soll.

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