Marvell Technology Aktie: Übernahme perfekt
Marvell Technology macht ernst im Kampf um die Vorherrschaft im Rechenzentrum. Mit dem nun finalisierten Kauf von XConn Technologies stärkt der Halbleiterhersteller seine Position im boomenden KI-Sektor massiv. Doch zahlt sich der strategische Schachzug für Anleger sofort aus oder ist zunächst Geduld gefragt?
Der Deal in Zahlen
Am Mittwoch bestätigte Marvell den Abschluss der Transaktion. Der Konzern lässt sich die Erweiterung seines Portfolios einiges kosten: Rund 325 Millionen US-Dollar flossen in bar, zusätzlich wurden etwa 2,7 Millionen neue Aktien ausgegeben. Diese Investition hinterlässt Spuren in der Bilanz. Durch den Abfluss der Barmittel rechnet das Management mit entgangenen Zinserträgen von etwa 12 Millionen US-Dollar pro Jahr.
Technologisch sichert sich Marvell mit XConn wichtiges Know-how in den Bereichen PCIe- und CXL-Switching. Diese Technologien gelten als Schlüsselkomponenten, um die enormen Datenmengen in KI-Anwendungen effizient zu verarbeiten.
Umsatzziele und Zeitplan
Anleger müssen allerdings einen mittelfristigen Horizont mitbringen. Das Management prognostiziert erste Umsatzbeiträge aus der Übernahme erst für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2027. Der Plan sieht vor, bis zum vierten Quartal 2027 eine annualisierte Umsatzrate von 50 Millionen US-Dollar zu erreichen. Im Geschäftsjahr 2028 soll dieser Wert auf 100 Millionen US-Dollar steigen. Gleichzeitig dürften die operativen Kosten durch die Integration um jährlich rund 25 Millionen US-Dollar klettern.
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Marktstimmung dreht
Der Zukauf erfolgt in einem günstigen Marktumfeld. Analysten hoben zuletzt Marvells Rolle als Zulieferer für Amazons Trainium-Chips hervor, insbesondere vor dem Hintergrund von Amazons angekündigten Investitionen in Höhe von 200 Milliarden US-Dollar für 2026.
Diese Zuversicht spiegelt sich deutlich in der Positionierung der Marktteilnehmer wider. Die Leerverkaufsquote (Short Interest) sank zum Stichtag 11. Februar um fast 10 Prozent auf nur noch 4,63 Prozent des Streubesitzes. Die Skeptiker ziehen sich also zurück, was den Verkaufsdruck auf die Aktie, die gestern bei 81,34 US-Dollar schloss, spürbar mindert.
Der nächste entscheidende Impuls für den Kurs steht bereits fest: Am 5. März 2026 wird Marvell seine Bücher öffnen und im Rahmen des Earnings Call detailliert erläutern, wie schnell die Synergien der neuen Übernahme gehoben werden können.
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