NASDAQ 100: Tech-Werte im Zwiespalt
Die großen US-Technologiewerte zeigen sich zum Wochenmitte uneinheitlich. Während der NASDAQ 100 am Mittwoch mit einem Plus von 0,3 Prozent auf 25.201 Punkte aus dem Handel ging, konnte er die Dynamik des breiten Marktes nicht vollständig abbilden. Der Dow Jones verlor zeitgleich 0,1 Prozent auf 50.121 Punkte.
Hinter der relativ ruhigen Oberfläche brodelt es jedoch gewaltig. Denn die Frage, wer bei der künstlichen Intelligenz zu den Gewinnern und wer zu den Verlierern zählt, treibt die Anleger zunehmend um. "Dies ist ein Jahr mit einem bullischen, aber auch einem sehr volatilen Aktienmarkt", konstatiert Marktstrategin Beata Manthey von der Citigroup. "Derzeit konzentrieren sich die Anleger auf die Verlierer beim Thema Künstliche Intelligenz."
Micron glänzt, Unity stürzt ab
Die Spannbreite im Tech-Sektor könnte kaum größer sein. Micron Technology schoss um rund 10 Prozent nach oben, nachdem Finanzchef Mark Murphy von einer hohen Nachfrage über 2026 hinaus sprach und neue Details zur Produktion von HBM4-Speicherchips lieferte. Ein klares Signal, dass die Speicherchip-Hersteller vom KI-Boom weiter profitieren.
Auf der anderen Seite Unity Software. Der Entwickler von 3D-Entwicklungstools musste einen Kursrutsch von mehr als 26 Prozent verkraften. Schwache Prognosen für das erste Quartal schürten Ängste vor zunehmender Konkurrenz durch KI-generierte Entwicklungstools. Was gestern noch als unverzichtbare Infrastruktur galt, könnte morgen schon von intelligenten Systemen ersetzt werden.
Auch Cisco spürte den Gegenwind. Trotz besser als erwarteter Quartalszahlen und eines optimistischeren Ausblicks auf das Gesamtjahr sackten die Aktien vorbörslich um 6,6 Prozent ab. Die Prognose für die bereinigte Bruttomarge im laufenden Quartal lag unter den Erwartungen. Marktteilnehmer befürchten nun, dass steigende Preise für Speicherchips die Margen des Netzwerk-Ausrüsters belasten.
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Arbeitsmarkt sendet gemischte Signale
Der US-Arbeitsmarkt präsentierte sich im Januar überraschend dynamisch. Mit 130.000 neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft übertraf der Zuwachs die Erwartungen deutlich. Die Arbeitslosenquote fiel von 4,4 auf 4,3 Prozent. Doch der Blick auf die revidierten Daten der Vormonate relativiert das Bild: Die Beschäftigung wurde per März 2025 um knapp 900.000 Stellen nach unten korrigiert.
"Der Gesundheitssektor und die Baubranche stellten im Januar mehr Personen ein, während im öffentlichen Sektor und in der Finanzbranche Stellen abgebaut wurden", erklärt Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Fed-Chef Jerome Powell dürfte sich in seiner vorsichtigen Haltung hinsichtlich weiterer Zinssenkungen bestätigt fühlen. Der Januar-Arbeitsmarkt gibt jedenfalls keinen Anlass für eine rasche geldpolitische Lockerung.
Für die Tech-Werte im NASDAQ 100 bedeutet das: Die erhoffte Unterstützung durch sinkende Zinsen lässt weiter auf sich warten. Gleichzeitig wird die Neuordnung der Branche durch KI immer deutlicher sichtbar.
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