Commerzbank-Aktie: Das ist jetzt absolut alles!
In dem aktuellen Übernahmepoker zwischen der italienischen UniCredit und der Commerzbank verdichten sich die Ereignisse. Ein entscheidender Faktor in diesem milliardenschweren Spiel ist der Zeitdruck, da wichtige Fristen die strategischen Optionen beider Seiten maßgeblich beeinflussen.
Die 30-Prozent-Hürde rückt näher
Die UniCredit hat ihre Beteiligung an der Commerzbank bereits massiv ausgebaut und hält inklusive Finanzinstrumenten nun offiziell mehr als 29 Prozent der Anteile. Damit steht UniCredit-Chef Andrea Orcel unmittelbar vor einer magischen Grenze: Sobald die Beteiligung die Schwelle von 30 Prozent überschreitet, ist er gesetzlich verpflichtet, ein offizielles Übernahmeangebot an alle Aktionäre abzugeben. Dieses Szenario sorgt am Markt für enorme Spannung, da es den Status quo von einem „Anpirschen“ in eine offene Übernahmeoffensive verwandeln würde.
Commerzbank setzt auf Profitabilität
Unter der Führung von Bettina Orlopp versucht die Commerzbank, sich durch glänzende Zahlen „unabhängig“ zu rechnen. Am 11. Februar 2026 legte das Frankfurter Geldhaus seine Bilanz für das Jahr 2025 vor. Trotz hoher Umbaukosten für den Abbau tausender Stellen konnte ein Überschuss von 2,6 Milliarden Euro erzielt werden. Für 2026 legt die Bank die Messlatte noch höher und peilt einen Gewinn von über 3,2 Milliarden Euro an. Die Strategie ist klar: Je wertvoller und profitabler die Bank aus eigener Kraft wird, desto teurer und schwieriger wird eine Übernahme für die Italiener.
Politischer Gegenwind und strategisches Warten
Neben den harten Zahlen spielen auch regulatorische Fristen eine Rolle. Die EZB prüft derzeit den Antrag der UniCredit, ihre Beteiligung auf bis zu 29,9 Prozent aufstocken zu dürfen. Während die Aufsichtsbehörden rein sachlich entscheiden müssen, regt sich in der deutschen Politik massiver Widerstand gegen den Verlust der Eigenständigkeit des Mittelstandsfinanzierers. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Orcel den entscheidenden Schritt über die 30-Prozent-Marke wagt oder ob das aktuelle Patt in eine längere Phase der Unsicherheit mündet.
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