Seltene Erden werden in Australien und den USA wieder stärker politisch diskutiert – inklusive möglicher Finanzierungsinitiativen für kritische Mineralien. Damit rückt Lynas Rare Earths als wichtiger nicht-chinesischer Produzent für Anleger stärker in den Blick. Im Kern geht es um eine Frage: Wie schnell lässt sich eine belastbare Lieferkette „außerhalb Chinas“ tatsächlich hochziehen?

Wichtig ist dabei: Die politische Aufmerksamkeit passt zu einem breiteren Trend. Regierungen wollen stabilere Bezugsquellen für Rohstoffe, die für Energiewende, Verteidigung und Hightech-Produktion gebraucht werden.

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  • Treiber: Politische Vorstöße in den USA und Australien zur Förderung kritischer Mineralien
  • Positionierung: Einer der wenigen bedeutenden Produzenten separierter Seltener Erden außerhalb Chinas
  • Nachfrage-Hintergrund: Einsatz in Hochleistungsmagneten, etwa für E-Autos und Windkraftanlagen
  • Management-Thema: CEO Amanda Lacaze will zum Ende des laufenden Geschäftsjahres zurücktreten

Lieferketten-Sicherheit rückt in den Vordergrund

Initiativen zur Unterstützung des Sektors gewinnen an Fahrt. Dahinter steht vor allem das Ziel, die Abhängigkeit von China zu reduzieren und verlässlichere „Mine-bis-Magnet“-Lieferketten aufzubauen. Der steigende Bedarf an Seltenen Erden kommt laut Quelltext vor allem aus Anwendungen wie Elektromobilität und Windenergie, wo leistungsfähige Magnete eine Schlüsselrolle spielen.

In diesem Umfeld gilt Lynas als einer der wenigen glaubwürdigen Anbieter mit größeren Aktivitäten außerhalb Chinas. Ein konkreter technischer Meilenstein: Das Unternehmen bestätigte 2025 die erste Produktion separierter schwerer Seltenerdoxide wie Dysprosium und Terbium in der Anlage in Malaysia.

Was der Markt als Nächstes einpreist

Trotz der Rolle als Referenzwert außerhalb Chinas bleibt die Branchenaufgabe groß: Umfassende, heimische Lieferketten für alle Arten Seltener Erden sind weiterhin schwierig aufzubauen. Als entscheidender nächster Schritt gilt die kommerzielle Produktion bestimmter separierter Elemente im industriellen Maßstab. Der globale Ausbau nicht-chinesischer Kapazitäten dürfte damit ein zentrales Marktthema bleiben.

Zusätzlich rückt ein personeller Wechsel in den Fokus. CEO Amanda Lacaze hat angekündigt, zum Ende des laufenden Geschäftsjahres in den Ruhestand zu gehen; der Vorstand hat die Nachfolgesuche gestartet. Operativ wartet der Markt nach dem Quartalsbericht für den Zeitraum bis Dezember 2025 auf weitere Updates in den nächsten Berichtsperioden – der letzte größere Finanz-Stand stammt aus dem im Januar veröffentlichten Quartalsbericht.

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