Lynas Aktie: Neues US-Programm
Washington zieht die Zügel an: Mit „Project Vault“ startet die US-Regierung heute ein milliardenschweres Programm für strategische Rohstoffreserven. Für westliche Seltene-Erden-Produzenten wie Lynas könnte das zum wichtigen Rückenwind werden – vor allem, weil es um verlässlichere Abnahme und weniger China-Abhängigkeit geht. Entscheidend ist jetzt, wie schnell aus Geld konkrete Lieferverträge werden.
Wichtige Punkte auf einen Blick:
- Programm: „Project Vault“ (US-Strategiereserve)
- Umfang: Reserve für 50 kritische Mineralien und 17 Seltene Erden
- Finanzierung: 10 Mrd. US-Dollar Kredit (EXIM Bank) plus rund 2 Mrd. US-Dollar privates Kapital
- Marktstruktur: China kontrolliert laut aktuellen Daten 69–70% des globalen Abbaus und bis zu 90% der Verarbeitungskapazität
„Project Vault“: 12 Milliarden für Versorgungssicherheit
Die USA haben „Project Vault“ offiziell gestartet – ein breit angelegtes Beschaffungs- und Reserveprogramm für kritische Rohstoffe. Finanziert wird es laut Berichten von Firstpost und Nikkei Asia über einen 10-Milliarden-Dollar-Kredit der US-Export-Import-Bank (EXIM) sowie etwa 2 Milliarden Dollar privates Kapital.
Das erklärte Ziel: weniger Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten. Genau hier liegt der Kern für den Markt. Wenn staatlich gestützte Käufer als dauerhafter Nachfragetreiber auftreten, kann das für Produzenten außerhalb Chinas die Planbarkeit verbessern – ein Punkt, der in der Branche seit Langem als Schwachstelle gilt.
Reaktion im Sektor – und der Australien-Faktor
Im direkten Marktumfeld zeigte sich sofort Bewegung: Die Aktie des US-Unternehmens MP Materials legte nach der Nachricht um mehr als 2% zu (laut Firstpost). Das steht im Kontrast zur Stimmung von Ende Januar, als australische Seltene-Erden-Werte deutlich korrigierten – damals befeuert durch Berichte über eine mögliche Rücknahme von Preisgarantien.
Für Australien bleibt die Zusammenarbeit mit den USA zentral. Laut ukiyo journal beschleunigt Washington die Kooperation, um die Abhängigkeit von Peking zu senken. Ein Rahmen sieht demnach 180 Tage vor, um Mindestpreis-Untergrenzen („Price Floors“) auszuhandeln. Kommt keine Einigung zustande, könnten als Alternativen Zölle oder Quoten auf den Tisch kommen.
Parallel plant Australien eine eigene strategische Reserve im Umfang von 1,2 Mrd. AUD, die bis Ende 2026 umgesetzt werden soll.
Worauf der Markt jetzt schaut
Für Lynas und den breiteren australischen Sektor hängt viel an der praktischen Umsetzung: Wie schnell werden die 12 Milliarden US-Dollar in konkrete Abnahmeverträge (Offtake Agreements) übersetzt? Genau daran dürfte sich messen lassen, ob „Project Vault“ mehr ist als ein politisches Signal.
Zugleich nimmt die staatliche Rolle im Sektor weiter zu. Der Text verweist auf eine bereits sichtbare Linie: Die US-Regierung beteiligt sich direkt an Projekten – beispielhaft genannt wird ein 400-Millionen-Dollar-Anteil an MP Materials (Stand 2025). Damit steigt der Grad der staatlichen Steuerung im Markt spürbar.
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