Lynas Aktie: US-Pläne befeuern
Die Aktie von Lynas Rare Earths legte am Dienstag zu. Rückenwind kam von einer allgemeinen Erholung im Bergbausektor – und von Berichten über amerikanische Pläne für ein milliardenschweres Lager kritischer Rohstoffe. Für den australischen Seltene-Erden-Produzenten könnte das zum strategischen Vorteil werden.
Die wichtigsten Punkte:
- Lynas steigerte Umsatz im Dezember-Quartal deutlich auf 201,9 Mio. US-Dollar
- Produktionsprobleme durch Stromausfälle und Wartungsarbeiten
- CEO Amanda Lacaze kündigt Rücktritt zum Jahresende an
- USA planen 12-Milliarden-Dollar-Reserve für kritische Mineralien
Zahlen mit Wermutstropfen
Das Dezember-Quartal 2025 brachte deutlich höhere Erlöse. Doch die Produktion lief nicht rund: Stromausfälle in der Verarbeitungsanlage im westaustralischen Kalgoorlie und geplante Wartungen im malaysischen Werk bremsten das Geschäft. Lynas arbeitet daran, die Stromversorgung in Kalgoorlie zu stabilisieren – ein Dauerthema für den Standort.
Parallel läuft die Suche nach einem Nachfolger für Amanda Lacaze. Die langjährige Konzernchefin verlässt das Unternehmen Ende des laufenden Geschäftsjahres. Der Wechsel an der Spitze fällt in eine Phase, in der Lynas seine Position im globalen Wettbewerb ausbauen will.
Geopolitik als Wachstumstreiber
Die gemeldeten US-Pläne für eine staatliche Rohstoffreserve passen ins Bild. Westliche Industrienationen wollen ihre Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten verringern. China kontrolliert seit Jahren den Großteil der weltweiten Seltene-Erden-Produktion – Materialien, die für Elektromotoren, Windturbinen und Rüstungstechnik unverzichtbar sind.
Lynas betreibt mit Mt Weld eine der hochgradigsten Lagerstätten außerhalb Chinas und ist derzeit der einzige nennenswerte kommerzielle Produzent separierter Seltene-Erden-Oxide jenseits des asiatischen Giganten. Diese Alleinstellung macht das Unternehmen für Regierungen und Investoren interessant, die auf diversifizierte Lieferketten setzen.
Expansion läuft an
Operativ treibt Lynas den Ausbau voran. In Malaysia hat das Unternehmen mit dem Aufbau von Kapazitäten zur Trennung schwerer Seltener Erden begonnen. Die erste kommerzielle Produktion von Samarium ist für Ende 2026 geplant. Die Erweiterung der Mt-Weld-Mine wurde im zurückliegenden Quartal abgeschlossen und in Betrieb genommen.
Ob die Impulse aus Washington tatsächlich zu konkreten Aufträgen führen und wie schnell Lynas die Produktionsprobleme in den Griff bekommt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.
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