Lynas Aktie: Zukunftsängste?
Zum Wochenstart rutschte Lynas leicht ab – nicht wegen einer firmenspezifischen Meldung, sondern im Sog eines schwächeren Gesamtmarkts. Gleichzeitig blickt der Sektor auf zwei Entwicklungen, die die langfristige Angebots- und Förderlandschaft bei Seltenen Erden verändern könnten. Was bedeutet das für Produzenten außerhalb Chinas?
Wichtige Fakten im Überblick:
- Schlusskurs: 14,77 AUD
- Tagesveränderung: ca. -0,9%
- Marktumfeld: S&P/ASX 200 rund -1%
Japan meldet Fortschritt im Tiefseebergbau
Aus Japan kam heute eine Nachricht, die im Markt für kritische Rohstoffe Aufmerksamkeit erzeugt: Eine staatlich geführte Expedition hat laut Branchenberichten Sediment mit seltenen Erden aus rund 6.000 Metern Tiefe nahe der Insel Minamitori geborgen.
Hintergrund ist Japans Strategie, die Abhängigkeit von Importen aus China zu senken. Diese machen derzeit laut Bericht rund 70% der Versorgung aus. Allerdings: Eine größere Testförderung ist erst ab Februar 2027 vorgesehen. Kurzfristig ändert das also nichts am Angebot, langfristig könnte es aber die Debatte über alternative Bezugsquellen weiter anheizen.
Politische Signale laufen auseinander
Parallel bewerten Anleger unterschiedliche Signale zur staatlichen Unterstützung der Branche – insbesondere zwischen den USA und Australien.
- USA: Berichte deuten darauf hin, dass die US-Regierung bei Plänen für direkte Preisstützungen bzw. Preisuntergrenzen für kritische Mineralien zurückrudern könnte. Für Produzenten würde damit ein potenzieller Stabilitätsanker bei der Preisbildung unsicherer.
- Australien: Die Regierung Albanese scheint dagegen an ihrer Linie festzuhalten. Hervorgehoben wurde ein 3,4 Mrd. AUD schweres Explorationsprogramm (laut Bericht vom 29. Januar), das aussichtsreiche Gebiete für schwere Seltene Erden in Westaustralien sowie im Northern Territory identifiziert.
Schwaches Rohstoff-Sentiment belastet
Die heutige Sitzung war von eher vorsichtiger Risikobereitschaft geprägt. Neben Lynas gerieten auch andere rohstoffnahe Anlagen unter Druck. Als Beispiel nennt der Bericht fallende Silberpreise in den asiatischen Handelsstunden – ein Dämpfer für die Stimmung im gesamten Materials-Sektor.
Für Aktionäre bleibt damit vor allem entscheidend, wie sich die politischen Rahmenbedingungen weiter entwickeln und wie sich die Preisbildung bei Neodym und Praseodym (NdPr) vor dem Hintergrund möglicher neuer Angebotsoptionen einordnet.
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