LVMH Aktie: Rückenwind
Manchmal reicht schon ein Signal aus der Nachbarschaft, um einen ganzen Sektor zu bewegen. Genau das ist im Luxussektor passiert: Die Zahlen von Kering fielen zwar schwächer aus als im Vorjahr, wirkten aber weniger schlimm als viele befürchtet hatten. Das hellte die Stimmung auf – und gab auch LVMH zuletzt Auftrieb.
Der entscheidende Punkt: Kering sprach von Anzeichen einer Erholung in China. Und genau dort schauen Anleger derzeit besonders genau hin.
- Impulsgeber: Geschäftszahlen von Kering (Dienstag)
- Marktreaktion: Erleichterung, weil Rückgänge bei Umsatz und Gewinn geringer ausfielen als erwartet
- Zentrales Signal: Hinweise auf wieder anziehende Nachfrage in China
- Ausstrahlung: Positive Stimmung für den gesamten Luxussektor, inklusive LVMH
Kering sorgt für Entspannung
Kering meldete für das abgelaufene Geschäftsjahr Rückgänge bei Umsatz und Gewinn. Entscheidend war jedoch, dass diese Rückgänge weniger stark ausfielen als viele Marktteilnehmer im Vorfeld befürchtet hatten. Das sorgte an der Börse für Erleichterung.
Zusätzlichen Rückenwind lieferte der Blick nach China: Aussagen des Managements, die auf eine Erholung in diesem wichtigen Markt hindeuten, wurden positiv aufgenommen. Dieses China-Signal blieb nicht auf Kering beschränkt, sondern strahlte auf andere Luxuswerte aus.
Warum China gerade so wichtig ist
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Der Luxusgütermarkt stand zuletzt unter Druck. Sorgen um das Wirtschaftswachstum – besonders in China – und ein schwächeres Verbrauchervertrauen belasteten die Branche. Entsprechend sensibel reagiert der Markt auf jede neue Information zur Nachfrageentwicklung.
Kann sich der Eindruck verfestigen, dass China wieder Tritt fasst? Genau diese Hoffnung nähren die Aussagen von Kering – und sie erklärt, warum LVMH in den vergangenen Handelstagen mitgezogen hat.
LVMH zuletzt mit gemischtem Echo
Auch LVMH hatte erst kürzlich Quartalszahlen vorgelegt. Zwar stiegen die Erlöse, doch der operative Gewinn ging zurück. Das kam am Markt nicht gut an und sorgte für Enttäuschung.
Vor diesem Hintergrund wirken die „robusteren als befürchtet“-Signale von Kering wie ein Gegengewicht: Sie mildern die Angst vor einer breiteren Abschwächung im Luxussektor und stützen damit auch die Aktien der großen Branchenvertreter.
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