Johnson & Johnson setzt seinen Höhenflug fort. Nach Vorlage des Geschäftsberichts und einer strategischen Anmeldung bei der US-Börsenaufsicht SEC markierte die Aktie heute ein neues 52-Wochen-Hoch bei rund 242,36 USD. Doch was treibt den Kurs des Gesundheitsriesen aktuell an?

  • Umsatz 2025: 94,19 Mrd. USD (Ausblick 2026: ~101,54 Mrd. USD)
  • Nettoergebnis 2025: 26,8 Mrd. USD
  • Quartalsdividende: 1,30 USD (Ex-Tag: 24. Februar)
  • Kursziel-Spanne: 240 bis 265 USD

Strategische Finanzplanung und Jahreszahlen

Gestern reichte das Unternehmen eine sogenannte „Shelf Registration“ (Form S-3ASR) bei der SEC ein. Dieser Schritt ermöglicht es dem Konzern, künftig flexibel neue Schuldtitel auszugeben. Das Kapital soll laut Mitteilung für allgemeine Zwecke verwendet werden, was neben Investitionen und Betriebsmittel auch Aktienrückkäufe oder Akquisitionen umfassen kann.

Parallel dazu bestätigte der nun veröffentlichte Geschäftsbericht für 2025 die robuste Verfassung des Unternehmens. Mit einem Jahresumsatz von 94,19 Mrd. USD und einem EBIT von 32,81 Mrd. USD überzeugte der Konzern die Märkte. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 prognostiziert das Management bereits einen weiteren Anstieg der Erlöse auf über 100 Mrd. USD.

Institutionelles Vertrauen und Dividendenstatus

Das wachsende Vertrauen spiegelt sich auch in den Portfolios großer Vermögensverwalter wider. So stieg Capital World Investors im vierten Quartal 2025 mit einer neuen Position im Wert von rund zwei Milliarden USD ein. Solche Volumina unterstreichen das Interesse institutioneller Anleger am stabilen Geschäftsmodell.

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Für viele Anleger bleibt zudem die Dividendenpolitik ein zentrales Argument. Johnson & Johnson hält seinen Status als „Dividendenkönig“ und hat die Ausschüttung nun das 63. Jahr in Folge gesteigert. Die nächste Quartalsdividende von 1,30 USD je Aktie steht kurz bevor.

Risiken und Analysteneinschätzungen

Trotz der Kursrallye von rund 53 % innerhalb der letzten zwölf Monate verweist der Geschäftsbericht auf latente Risiken. Insbesondere die Abhängigkeit von umsatzstarken Medikamenten wie Stelara bereitet Sorgen, da hier Konkurrenz durch Biosimilars droht. Auch rechtliche Herausforderungen im Zusammenhang mit der Talkum-Litigation sowie neue US-Regulierungen zur Preisgestaltung von Medikamenten bleiben relevante Faktoren.

Analysten bewerten die Lage derzeit mehrheitlich positiv. Die Konsensbewertung liegt bei „Moderate Buy“, wobei die Kursziele führender Institute bis auf 265 USD nach oben reichen.

Konkret wird es für Aktionäre am 24. Februar. An diesem Tag handelt die Aktie „Ex-Dividende“. Die tatsächliche Auszahlung an die Anteilseigner erfolgt schließlich am 10. März.

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