Die Lufthansa Group drückt bei ihrer strategischen Neuausrichtung aufs Tempo. Während die Eingliederung der italienischen ITA Airways in das hauseigene Vielfliegerprogramm kurz vor dem Abschluss steht, sorgen geopolitische Verwerfungen für unerwarteten Rückenwind in der Frachtsparte. Diese operativen Entwicklungen untermauern die optimistischen Gewinnziele für das laufende Jahr.

Vielfliegerprogramm wächst rasant

Ab dem 1. April 2026 öffnet die Lufthansa ihr Loyalitätsprogramm Miles & More für Kunden der ITA Airways. Das bisherige italienische System Volare wird im Gegenzug zum 30. März eingestellt. Mit diesem Schritt wächst die Basis auf 39 Millionen Mitglieder, die künftig im gesamten Streckennetz der Italiener Meilen sammeln können. Zeitgleich wird der Beitritt von ITA zur Star Alliance erwartet, was die europäische Marktposition des Konzerns weiter festigt und das Kundenerlebnis über die verschiedenen Airlines hinweg vereinheitlicht.

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Unerwartete Chancen im Krisengebiet

Abseits der europäischen Expansion prägt die angespannte Lage im Nahen Osten das operative Geschäft. Einerseits bleiben Flugverbindungen in die Krisenregion bis Ende Oktober ausgesetzt. Andererseits verzeichnet die Airline einen Anstieg der Vorbuchungen für Asien-Direktflüge um 75 Prozent, da Kapazitäten der konkurrierenden Golf-Carrier wegfallen. Besonders die Frachtsparte profitiert von dieser Verschiebung. Laut Lufthansa Cargo-CEO Ashwin Bhat hat der Iran-Konflikt rund ein Fünftel der globalen Frachtkapazität vom Markt genommen, was dem deutschen Konzern nun lukrative Volumina in die Kassen spült.

Solide Zahlen treffen auf schwachen Kurs

Fundamental operiert das Unternehmen auf einem stabilen Niveau. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) kletterte 2025 um knapp 20 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro. Für 2026 stellt Konzernchef Carsten Spohr eine weitere deutliche Steigerung in Aussicht. Langfristige Infrastrukturprojekte, wie der kürzlich angekündigte Ausbau des Terminal 2 in München bis 2035, unterstreichen diesen Wachstumskurs. An der Börse spiegelt sich dieser Optimismus bislang nicht wider. Der Titel notiert aktuell bei 7,57 Euro und verbucht damit seit Jahresbeginn ein Minus von 11,47 Prozent.

Die Erreichung der ehrgeizigen Jahresziele stützt sich nun maßgeblich auf die anhaltend hohe Nachfrage auf den Asien-Routen. Gegen kurzfristige Margenrisiken durch potenziell steigende Kerosinpreise hat sich der Konzern für das laufende Jahr bereits weitreichend über Termingeschäfte abgesichert.

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