Lufthansa Aktie: Stillstand droht!
Während geopolitische Spannungen die Kerosinpreise treiben und Flugausfälle das operative Geschäft belasten, startet die Lufthansa eine weitreichende Produktoffensive. Mit Investitionen im zweistelligen Millionenbereich will die Airline ihr Bordservice-Erlebnis komplett umkrempeln. Die strategische Maßnahme fällt ausgerechnet in eine Phase, in der das Papier an der Börse einen schweren Stand hat.
Gegenwind durch Ölpreis und Kapazitätsengpässe
Aktuell sieht sich der Kranich-Konzern mit einem Bündel an externen Belastungsfaktoren konfrontiert. Der eskalierende Konflikt im Iran sorgt für steigende Öl- und damit Kerosinpreise, was die operativen Margen direkt unter Druck setzt. Gleichzeitig zwingen Kapazitätsengpässe an den Flughäfen in Dubai die Airline, ihre Flugaussetzungen in die Golfregion bis zum 28. März zu verlängern.
Diese widrige Gemengelage spiegelt sich in der jüngsten Kursentwicklung wider: Auf Monatssicht verlor der Titel rund 16 Prozent an Wert. Mit einem aktuellen Kurs von 7,60 Euro notiert die Aktie spürbar unter dem erst im Februar erreichten 52-Wochen-Hoch von 9,50 Euro.
70 Millionen Euro für das Borderlebnis
Inmitten dieses anspruchsvollen Umfelds treibt das Management ein strategisches Produkt-Upgrade voran. Unter dem Namen „Project FOX“ (Future Onboard Experience) investiert die Lufthansa allein im ersten Jahr über 70 Millionen Euro in die Neudefinition des Bordservices. Der Rollout beginnt noch Ende März in der First Class und wird bis Mai auf alle weiteren Reiseklassen ausgeweitet.
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Um die operative Umsetzung zu stemmen, verdoppelt der Catering-Partner Gate Gourmet seine Küchenflächen an den Drehkreuzen Frankfurt und München und stellt 90 neue Mitarbeiter ein. Für die First Class greift die Airline künftig auf Köche mit Michelin-Sterne-Erfahrung zurück, während in der Economy Class erstmals Amenity Kits ausgegeben werden.
Flottenumbau beschleunigt sich
Parallel zur Service-Offensive nimmt auch die Erneuerung der Kabinenausstattung Fahrt auf. Nach dem Erstflug der neuen Allegris-Kabine Mitte März im Dreamliner verlagert sich der Schwerpunkt der Auslieferungen nun nach Frankfurt. Im kommenden Sommerflugplan wird der hessische Flughafen mit 13 geplanten Allegris-Zielen das Drehkreuz München überholen.
Konkrete Einblicke in die finanzielle Belastung durch die gestiegenen Treibstoffkosten und die parallel laufenden Investitionen liefert die nächste Quartalsbilanz, die am 6. Mai veröffentlicht wird. Wenige Tage später, am 13. Mai, markiert der Ex-Tag den Stichtag für die anstehende Dividendenzahlung.
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