Der Start in das Börsenjahr 2026 könnte für die Airline symbolträchtiger kaum sein: Kurz vor dem 100-jährigen Firmenjubiläum am 6. Januar ringt der Kurs um eine nachhaltige Bodenbildung. Während Anleger nach den volatilen Bewegungen der letzten Wochen auf Richtungsimpulse warten, liefern operative Daten vom Hamburger Flughafen erste Indizien für die fundamentale Verfassung des Konzerns.

Hier sind die Fakten zum Jahresauftakt:

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  • Solide Nachfrage: Die Passagierzahlen am wichtigen Standort Hamburg halten das Vorjahresniveau und zeigen keine Anzeichen eines Einbruchs.
  • Planungssicherheit: Diese Stabilität bildet die Basis für die Kapazitätsplanung im ersten Quartal 2026.
  • Strategischer Fokus: Die Daten stützen das Ziel des Managements, im profitablen Langstreckengeschäft in diesem Jahr um 6 Prozent zu wachsen.

Operative Stabilität trifft auf Charttechnik

Die Meldungen über stabile Verkehrszahlen beruhigen den Markt, da sie die Sorgen vor einer konjunkturell bedingten Nachfrageschwäche dämpfen. Für die angestrebte Margenverbesserung ist diese operative Basis unerlässlich.

Aus technischer Sicht spitzt sich die Lage zu. Mit einem aktuellen Kurs von 8,52 Euro notiert das Papier knapp über der psychologisch wichtigen Marke von 8,50 Euro. Ein Blick auf die Indikatoren zeigt, dass die Aktie Unterstützung durch den 50-Tage-Durchschnitt erhält, der derzeit bei 8,17 Euro verläuft. Gelingt es, das aktuelle Niveau per Wochenschluss zu verteidigen, rückt die Zone um 9,00 Euro als nächstes Ziel in den Blick.

Unterstützung für dieses Szenario kommt von der Analystenseite. Kepler Cheuvreux hatte das Rating bereits im Dezember auf "Buy" angehoben. Die Experten sehen im Turnaround-Plan des Vorstands und der Fokussierung auf Profitabilität im Langstreckensegment hinreichendes Potenzial für steigende Kurse.

Fazit: Jubiläumswoche als Impulsgeber

Das Jahr 2026 beginnt für die Lufthansa mit einer Mischung aus Tradition und notwendiger Neuausrichtung. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird sein, ob die Marke von 8,50 Euro in den kommenden Handelstagen verteidigt werden kann. Das anstehende 100-jährige Jubiläum in der nächsten Woche dürfte für erhöhte mediale Aufmerksamkeit sorgen, während risikobewusste Anleger die hohe Volatilität des Titels im Blick behalten müssen.

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