Lucid Group verlässt die reine Luxusnische. Auf dem jüngsten Investor Day präsentierte der Elektroauto-Hersteller eine neue Mittelklasse-Plattform, die den Weg zu hohen Absatzzahlen und langfristiger Profitabilität ebnen soll. Mit Zielpreisen um die 50.000 US-Dollar nimmt das Unternehmen nun direkt das Volumensegment ins Visier.

Fokus auf Effizienz und Skalierung

Das Herzstück der neuen Strategie bildet eine Plattform, die als Basis für drei kommende Modelle dient. Den Anfang macht das SUV Lucid Cosmos, dessen Enthüllung für diesen Sommer geplant ist. Die Produktion soll Ende 2026 anlaufen, gefolgt vom Verkaufsstart in Nordamerika im Jahr 2027. Ein zweites SUV namens Lucid Earth ist für das Folgejahr vorgesehen.

Um die Produktionskosten massiv zu senken, setzt Lucid auf radikale Standardisierung: Die neuen Modelle sollen sich bis zu 95 Prozent ihrer Komponenten teilen. Ein Schlüsselelement ist dabei die neue Antriebseinheit „Atlas“. Diese ist 23 Prozent leichter und kommt mit 30 Prozent weniger Bauteilen aus als bisherige Systeme. Insgesamt strebt das Management eine Reduzierung der Stückkosten um bis zu 70 Prozent im Vergleich zu den aktuellen Luxusmodellen an.

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Neben dem Verkauf an Privatkunden sucht Lucid den Weg in große Flotten. Das Unternehmen befindet sich in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Uber, um die neue Plattform für Ride-Hailing-Dienste zu nutzen. Das Volumen könnte dabei ähnlich groß ausfallen wie das bestehende Gravity-Programm von Uber, das rund 20.000 Fahrzeuge umfasst.

Zusätzlich setzt der Hersteller auf wiederkehrende Umsätze durch Software. Ab Anfang 2027 sollen Abonnements für fortschrittliche Fahrassistenzsysteme die Margen stützen.

Der Zeitplan im Überblick

  • Sommer 2026: Enthüllung des SUV Lucid Cosmos
  • Ende 2026: Produktionsstart der Mittelklasse-Plattform
  • Anfang 2027: Einführung von Software-Abonnements
  • Laufendes Jahr 2027: Verkaufsstart des Cosmos in Nordamerika
  • Jahr 2028: Erwarteter Marktstart des Lucid Earth

Für das Gesamtjahr 2026 hält Lucid an seinem Produktionsziel von 25.000 bis 27.000 Fahrzeugen fest. Ein positiver Cashflow wird für das Ende des Jahrzehnts angestrebt, sobald die Skalierung der neuen Plattform ihre volle Wirkung entfaltet.

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