Lockheed Martin Aktie: Doppelter Rüstungs-Deal
Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin baut seine Marktposition mit zwei neuen Großprojekten weiter aus. Neben einem lukrativen Marine-Auftrag für moderne U-Boot-Technik steht vor allem die massive Ausweitung der Raketenproduktion im Fokus. Ein neues Rahmenabkommen mit dem Department of War (DoW) soll die Fertigungskapazitäten für Präzisionswaffen vervierfachen.
Den Anfang macht ein Vertrag über knapp 478 Millionen US-Dollar mit der US Navy. Die Abteilung für Rotations- und Missionssysteme wird das sogenannte Integrated Submarine Imaging System (ISIS) produzieren. Diese Technologie ersetzt herkömmliche optische Periskope und kommt sowohl in neuen als auch in bestehenden U-Booten zum Einsatz. Werden alle vertraglichen Optionen gezogen, steigt das Gesamtvolumen bis zum Jahr 2036 auf fast 1,2 Milliarden US-Dollar.
Raketenfertigung im Fokus
Parallel dazu treibt das Unternehmen seine landgestützten Präzisionsschlagfähigkeiten voran. Das neue Rahmenabkommen zielt darauf ab, die Produktion der Precision Strike Missiles (PrSM) drastisch zu erhöhen. Diese Vereinbarung baut auf einem bestehenden Armee-Vertrag über 4,94 Milliarden US-Dollar auf. Die PrSM, die als Nachfolger des ATACMS-Systems dient, feierte erst Anfang März während der militärischen "Operation Epic Fury" ihr operatives Gefechtsdebüt.
Dieser Schritt reiht sich in eine breitere Strategie ein. Es ist bereits das dritte Abkommen zur beschleunigten Munitionsproduktion, nachdem zuvor schon die Kapazitäten für PAC-3- und THAAD-Abfangjäger ausgebaut wurden. Seit der ersten Amtszeit von Donald Trump hat der Konzern über sieben Milliarden US-Dollar in die Erweiterung seiner Anlagen investiert. An der Börse spiegelt sich diese solide Auftragslage wider: Die Aktie notiert aktuell bei 531,00 Euro und verzeichnet damit seit Jahresbeginn ein Plus von gut 25 Prozent.
Neben dem operativen Geschäft gibt es auch personelle Neuigkeiten, denn Jenna McMullin übernimmt ab sofort die Rolle der Kommunikationschefin. Aktionäre blicken derweil auf den 27. März 2026, wenn die beschlossene Quartalsdividende von 3,45 US-Dollar pro Aktie ausgeschüttet wird. Mit einem Rekord-Auftragsbestand von 194 Milliarden US-Dollar aus dem Vorjahr geht das Unternehmen finanziell gestärkt in das zweite Quartal.
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