Polen rüstet auf — und Lockheed Martin sichert sich dabei nicht nur den Verkauf, sondern auch die langfristige Betreuung. Am Montag unterzeichnete das Unternehmen in Lodz einen Kooperationsvertrag mit dem polnischen Rüstungsbetrieb Wojskowe Zakłady Lotnicze Nr 1 (WZL-1). Im Mittelpunkt: ein neues Servicezentrum für die künftige Apache-Flotte der polnischen Streitkräfte.

Sensoren und Radar im Fokus

Der Vertrag wurde in Anwesenheit von Ministerpräsident Donald Tusk und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz unterzeichnet. Die neue Einrichtung in Lodz soll die Wartung und Instandhaltung der Sensorsysteme der AH-64E-Kampfhubschrauber übernehmen — konkret das TADS/PNVS-Zielsuchsystem sowie das Longbow-Feuerleitradar. Techniker von WZL-1 werden vor Ort stationiert, um die Einsatzbereitschaft der polnischen Landstreitkräfte zu gewährleisten.

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Einbettung in ein Milliardenprogramm

Der Servicevertrag ist Teil eines umfassenderen Beschaffungsprogramms. 2024 bestellte Polen 96 Hubschrauber des Typs AH-64E Guardian für rund 10,8 Milliarden US-Dollar. Eine weitere Bestellung über das US-amerikanische Foreign Military Sales-Programm folgte im November 2025. Die ersten Maschinen sollen ab 2028 geliefert werden und die veralteten sowjetischen Mil Mi-24 ersetzen.

Nach Abschluss aller Lieferungen wird Polen die weltweit zweitgrößte Flotte US-amerikanischer Kampfhubschrauber betreiben — übertroffen nur von den USA selbst. Die Apache-Flotte ist dabei als Teil eines integrierten Systems konzipiert, das gemeinsam mit F-35-Kampfjets und Abrams-Panzern operieren soll.

Für Lockheed Martin bedeutet die Wartungsbasis in Lodz eine dauerhafte Präsenz im osteuropäischen Markt und planbare Einnahmen über die gesamte Nutzungsdauer der Flotte. Die Aktie notiert aktuell rund neun Prozent unterhalb ihres Anfang März erreichten 52-Wochen-Hochs von 579,50 Euro — trotz eines Jahresgewinns von gut 31 Prozent.

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