Der US-Rüstungskonzern kennt derzeit nur eine Richtung: nach oben. Seit sieben Handelstagen klettern die Notierungen und nähern sich dem 52-Wochen-Hoch, unbeeindruckt von der Schwäche an den breiteren Märkten. Rückenwind liefern zum Wochenstart frische Analystenkommentare und Fortschritte im Weltraumprogramm, doch technische Indikatoren mahnen angesichts der steilen Rallye zur Vorsicht.

Analystenlob und Milliardenaufträge

Haupttreiber der jüngsten Kursgewinne ist eine Welle neuer Bewertungen. Am heutigen Montag hob das Analysehaus Robert W. Baird das Kursziel für die Aktie auf 640 US-Dollar an und vergab ein „Outperform“-Rating. Dies impliziert ein Aufwärtspotenzial von rund zehn Prozent vom aktuellen Niveau bei etwa 582 US-Dollar. Zuvor hatten bereits TD Cowen (600 US-Dollar) und UBS (580 US-Dollar) ihre Erwartungen nach oben korrigiert, wenngleich der breite Marktkonsens noch immer vorsichtig agiert.

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Operativ untermauert der Konzern den Optimismus mit konkreten Meilensteinen. Die NASA bestätigte wichtige Vorbereitungen für die Artemis-III-Mission im Jahr 2027, bei der das von Lockheed gefertigte Orion-Raumschiff eine zentrale Rolle spielt. Zudem sorgt ein gewaltiger Rahmenvertrag über mehr als 25 Milliarden US-Dollar, den sich das Unternehmen mit BAE Systems teilt, für volle Auftragsbücher. Diese langfristige Planungssicherheit stärkt den Ruf der Aktie als stabilen Anker in geopolitisch unsicheren Zeiten.

Bei den institutionellen Investoren zeigt sich derweil ein gemischtes Bild. Während Wealth Enhancement Advisory Services seine Position zuletzt um über 50 Prozent aufstockte, nutzten andere Vermögensverwalter die Rekordnähe für Gewinnmitnahmen.

Warnsignale im Chart

Trotz der fundamentalen Stärke sollten Anleger die technische Lage im Blick behalten. Nach der siebentägigen Gewinnserie notiert der Relative Strength Index (RSI) über 83 – ein Wert, der klassischerweise auf eine überkaufte Situation hindeutet und oft Korrekturen vorausgeht. Dass sich die Aktie dennoch behauptet, spricht für eine starke Sektor-Rotation in Verteidigungswerte.

Der entscheidende Impuls dürfte nun von den Quartalszahlen am 29. Januar 2026 ausgehen. Marktbeobachter erwarten, dass der hohe Auftragsbestand im laufenden Jahr in beschleunigtes Umsatzwachstum umgemünzt wird. Bis zur Veröffentlichung der Bilanz bleibt der Titel technisch zwar angespannt, profitiert aber weiterhin von der positiven Grundstimmung im Sektor.

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