Hensoldt Aktie: KI-Deal besiegelt
Hensoldt und das KI-Unternehmen Helsing schmieden eine strategische Allianz – und die dürfte weitreichende Folgen haben. Die beiden deutschen Rüstungsfirmen wollen künftig gemeinsam Verteidigungstechnologien entwickeln. Das erste Projekt: Hensoldts Sensortechnik wird in Helsings autonomes Kampfflugzeug CA-1 Europa integriert.
Die Ankündigung erfolgte im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz und signalisiert einen klaren Schritt in Richtung europäischer Verteidigungssouveränität. Im XETRA-Handel reagierte die Hensoldt-Aktie mit einem Plus von 1,20 Prozent auf 80,30 Euro.
Radar trifft Künstliche Intelligenz
Konkret soll die CA-1 Europa mit Technologien aus dem Hensoldt-Portfolio ausgestattet werden: Radar, Optronik, Selbstschutz und elektromagnetische Kampfführung. Oliver Dörre, Vorstandschef von Hensoldt, bringt die strategische Ausrichtung auf den Punkt: "Die Zukunft moderner Verteidigungssysteme liegt im intelligenten und vernetzten Zusammenspiel von Sensorik und Künstlicher Intelligenz."
Helsing-Mitgründer Gundbert Scherf sieht in der CA-1 ein "Angebot für eine glaubwürdige europäische Abschreckung" und betont die Bedeutung eigener Rüstungsproduktion für die Souveränität der Streitkräfte. Die Botschaft ist klar: Europa will militärisch weniger abhängig werden.
Satelliten-Projekt läuft parallel
Die Partnerschaft zwischen Hensoldt und Helsing ist nicht ganz neu. Bereits jetzt arbeiten beide Unternehmen gemeinsam mit dem norwegischen Konzern Kongsberg an einer Satellitenkonstellation für Aufklärung, Überwachung und Zielerfassung. Das Projekt soll bis 2029 einsatzbereit sein.
Die Rüstungsbranche insgesamt profitiert vom geopolitischen Wandel. Marie-Christine von Hahn, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie, sieht Deutschland in einer zentralen Führungsrolle: "Wir verfügen über eine ausgeprägte industrielle Stärke." Die Auftragslage ziehe spürbar an – und dieses Momentum solle nun genutzt werden.
Für Hensoldt bedeutet die Kooperation mit Helsing den Zugang zu modernster KI-Technologie und eine Positionierung im wachsenden Markt für autonome Waffensysteme. Die Kombination aus bewährter Sensortechnik und intelligenter Software könnte zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden.
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