Kraken Robotics steht vor einem signifikanten Wachstumssprung. Durch die geplante Übernahme der Covelya Group für rund 615 Millionen Dollar wandelt sich das Unternehmen von einem spezialisierten Anbieter zu einem global agierenden Player für Unterwassertechnologie. Analysten werten diesen Schritt als transformativ und passten ihre Kursziele bereits an die neue Marktstellung an.

Transformation zum globalen Systemanbieter

Die Akquisition von Covelya gilt als entscheidender Schritt, um Kraken Robotics als umfassenden Lieferanten für unbemannte Erstausrüster (OEMs) zu etablieren. Um den Barkaufpreis der Transaktion zu finanzieren, schloss das Unternehmen am vergangenen Donnerstag eine Kapitalerhöhung ab, die brutto rund 402,5 Millionen Dollar einbrachte. Der Zusammenschluss vereint komplementäre Technologien in den Bereichen Navigation, Positionierung und Bildgebung unter einem Dach.

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Marktbeobachter von Desjardins Securities nahmen die Bewertung der Aktie am Sonntag mit einer Kaufempfehlung wieder auf. Sie sehen in der Integration das Potenzial für eine skalierbare Plattform, die sowohl militärische als auch kommerzielle maritime Märkte bedient. Für das Geschäftsjahr 2025 wird pro forma ein kombinierter Umsatz von etwa 365 Millionen Dollar erwartet, bei einer operativen Marge (EBITDA) von rund 24 Prozent.

Marktreaktion und Kennzahlen

An der Börse wird die Expansionsstrategie seit Monaten honoriert. Die Aktie verzeichnete auf Sicht von zwölf Monaten ein Plus von fast 300 Prozent. Mit einem Schlusskurs von 6,08 Euro am Freitag notiert das Papier weiterhin deutlich über seinem 200-Tage-Durchschnitt von 3,51 Euro, was den langfristigen Aufwärtstrend unterstreicht.

Ausblick auf den Zusammenschluss

Der Abschluss der Transaktion ist für das zweite Quartal 2026 geplant. Bis dahin steht die Vorbereitung zur Integration der Covelya-Tochtergesellschaften wie Sonardyne International und EIVA im Fokus. Das kombinierte Unternehmen wird künftig rund 1.200 Mitarbeiter beschäftigen und ein Portfolio von über 110 Patenten halten, was die technologische Barriere gegenüber Wettbewerbern im Sektor für Unterwasserlösungen weiter erhöhen dürfte.

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