Kraken Robotics Aktie: Strategischer Meilenstein
Kraken Robotics setzt zum großen Sprung an. Mit der Übernahme der britischen Covelya Group will das Unternehmen seine Position im Markt für Unterwassertechnologie massiv ausbauen und zum globalen Schwergewicht aufsteigen. Doch der Zukauf ist mehr als nur eine reine Portfolio-Erweiterung – er transformiert das Unternehmen fundamental und schafft einen neuen Branchenriesen für maritime Sicherheit.
Details der Großakquisition
Die Übernahme lässt sich Kraken Robotics insgesamt 615 Millionen Dollar kosten. Der Betrag setzt sich aus 480 Millionen Dollar in bar und 135 Millionen Dollar in Form von Aktien zusammen. Um den Cash-Anteil zu stemmen, nutzt das Unternehmen eine Kombination aus einer gesicherten Kreditfazilität über 150 Millionen Dollar und einer Kapitalerhöhung, die rund 350 Millionen Dollar einbringen soll. Ziel ist es, die Transaktion bis zum zweiten Quartal 2026 abzuschließen, sofern die Regulierungsbehörden und die Börsenaufsicht zustimmen.
Hinter dem Deal steht die Absicht, die Marktpräsenz in den Bereichen Verteidigung und maritime Überwachung deutlich zu vertiefen. Durch die Integration von Covelya und deren spezialisierten Tochtergesellschaften wie Sonardyne und EIVA entsteht ein Konzern mit rund 1.200 Mitarbeitern und globalen Standorten von Brasilien bis Singapur. Besonders die weltweit steigenden Verteidigungsausgaben spielen Kraken dabei in die Karten, da die Nachfrage nach spezialisierten Subsea-Lösungen stetig wächst.
Finanzielle Dimensionen und Ausblick
Die Zahlen verdeutlichen die neue Größe des Unternehmens: Während Kraken für 2025 einen eigenständigen Umsatz von etwa 102 bis 104 Millionen Dollar erwartet, bringt Covelya zusätzliche 249 bis 275 Millionen Dollar ein. Gemeinsam steuert die neue Gruppe auf einen Jahresumsatz von bis zu 379 Millionen Dollar zu, bei einer erwarteten operativen Gewinnmarge (EBITDA) von etwa 24 Prozent. Die Aktie spiegelt diesen Wachstumskurs bereits wider: Nach einem Anstieg von fast 300 Prozent innerhalb der letzten zwölf Monate notierte das Papier gestern bei 5,74 Euro und damit nur knapp unter seinem aktuellen Rekordhoch.
Auch ohne den Zukauf rechnet Kraken für das Jahr 2026 mit einem starken organischen Wachstum auf bis zu 175 Millionen Dollar Umsatz, getrieben durch Aufträge für Batterietechnik und Sonarprodukte. Die Integration der Covelya Group soll diese Basis nun verbreitern und den Zugriff auf neue Märkte im Bereich der kommerziellen Seedienstleistungen beschleunigen.
Am 12. März wird der Abschluss der öffentlichen Platzierung der Bezugsscheine erwartet, was die finanzielle Basis für den Deal finalisieren dürfte. Anleger werden in den kommenden Monaten genau beobachten, wie reibungslos die Zusammenführung der verschiedenen Konzerneinheiten verläuft, um das ambitionierte Ertragspotenzial für das Geschäftsjahr 2026 voll auszuschöpfen.
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