Nach einem eher mauen Jahr 2025 hat Kapsch TrafficCom für die Zukunft wieder Besserung in Aussicht gestellt. Das erste Anzeichen dafür, dass solche Versprechen auch erfüllt werden können, kommt nun aus Griechenland. Dort konnte das Unternehmen sich einen Erweiterungsaustrag für die Lieferung und technische Wartung eines Multi-Lane Free Flow-Mautsystems angeln. Zum Einsatz kommen soll es auf der neu gebauten Autobahn Patras-Pygros, berichtet "Börse Social".

Installiert werden sollen 14 neue Mautbrücken mit VDX-Kameras, welche auf einer 65 Kilometer langen Autobahn zwischen Patras und dem historischen Ort Olympia zum Einsatz kommen. Unternehmensangaben wird ein hybrides Mautmodell umgesetzt, bei dem sowohl eine Erkennung im laufenden Verkehr als auch klassische Mautstellen genutzt werden können.

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Kapsch TrafficCom hüllte sich in Schweigen

Abseits einiger technischer Details sprach Kapsch TrafficCom nur wenig über das Vorhaben. Überhaupt nicht zur Sprache kamen finanzielle Fragen. Inwieweit die Bilanzen aufpoliert werden können, darüber lässt sich auf Anlegerseite also nur spekulieren. Das scheint zu dünn zu sein, um in der aktuell schwer angeschlagenen Marktstimmung bestehen zu können.

Die Kapsch TrafficCom-Aktie reihte sich am Dienstag in eine lange Reihe von Aktien mit roten Vorzeichen ein und wertete in Wien bis zum Mittag um zwei Prozent auf 5,88 Euro ab. Die von Donald Trump angekündigten neuen Zölle tangieren das Unternehmen zwar nicht weiter. Entstanden ist aber ein Klima der Besorgnis, welches die Marktakteure weg von spekulativen Aktien und hin zu verlässlichen Investments wie Gold treibt.

Im Gegenwind

Trotz neuer Aufträge ist die Kapsch TrafficCom-Aktie derzeit noch als ein gewisses Wagnis anzusehen, da offen ist, ob die erhofften Verbesserungen bei Umsatz und Gewinn in absehbarer Zeit auch wirklich eintreffen mögen. Mit solchen Unsicherheiten behaftet ist im aktuellen Marktumfeld kein Blumentopf zu gewinnen. Es bleibt die Hoffnung, dass die Lage sich wieder stabilisieren möge und dies zu kräftigen Erholungen führen könnte. Eine nachhaltige Anlagestrategie ist eine solche Hoffnung aber freilich nicht.

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