Kapsch TrafficCom-Aktie: Die Umsätze geben kräftig nach!
Kapsch TrafficCom gewann mit den kürzlich vorgelegten Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres an den Börsen keinen Blumentopf. Berichten musste das Unternehmen über einen empfindlichen Rückgang bei den Umsätzen, die um 25 Prozent auf nur noch 307 Millionen Euro nachgaben. Das sei laut den Verantwortlichen aufgrund der Beendigung eines Mautprojekts in Südafrika sowie der Entkonsolidierung der belarussischen Tochtergesellschaft aber zu erwarten gewesen.
Zulegen konnte Kapsch TrafficCom beim Ebit, das sich von 5,9 auf 12,4 Millionen Euro steigern konnte. Unter dem Strich konnte ein auf die Anleger anrechenbarer Gewinn von 2,7 Millionen Euro erzielen lassen. Zu verdanken ist das allerdings vor allem einer einmaligen Einnahme aufgrund einer Einigung mit Deutschland. Für die Zukunft ist damit bei den Zahlen nicht mehr zu rechnen.
Kapsch TrafficCom bleibt vorsichtig
Hinsichtlich der Auftragseingänge spricht Kapsch TrafficCom zwar von einer relativ guten Entwicklung und verwies unter anderem auf einen 5-Jahres-Vertrag aus Bulgarien. Dennoch schrumpfen die Aussichten für das laufende Jahr. Die Umsätze sollen wohl bei um die 420 Millionen Euro landen, nachdem zuvor noch etwa 450 Millionen Euro in Aussicht gestellt wurden.
Kapsch TrafficCom rechnet damit, dass gerade die jüngsten Auftragseingänge sich erst im Laufe der nächsten Jahre auf die Umsätze auswirken werden. Für den Moment bleibt es daher bei einer eher angespannten Marktlage und eine schnell Erholung ist noch nicht in Sicht. Das treibt die Anleger dann doch eher in die Defensive und den Aktienkurs in Richtung Süden.
Das reicht den Anlegern nicht
Reagiert hat die Kapsch TrafficCom-Aktie auf die Ergebnisse mit Kursverlusten von etwas mehr als einem Prozent im frühen Handel im Wien. Das scheint noch verkraftbar zu sein, spielt sich allerdings nicht weit entfernt vom 52-Wochen-Tief bei 5,32 Euro ab. Zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels standen noch 5,70 Euro auf dem Ticker und die negative Tendenz im Chart ist leider kaum zu übersehen.
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