Nach Trumps Ankündigung neuer globaler Handelsbarrieren zeigt sich JPMorgan-CEO Dimon besorgt über wirtschaftliche Auswirkungen – Finanzwerte erleiden deutliche Kursverluste.


Die Aktien von JPMorgan Chase gerieten in den vergangenen Tagen unter erheblichen Druck, nachdem US-Präsident Donald Trump weitreichende Zölle auf globaler Ebene angekündigt hatte. Seit der Bekanntgabe der neuen Abgaben am 2. April, die Trump als "Befreiungstag" bezeichnete, ist der KBW-Bankindex um etwa 15,2 Prozent eingebrochen. Die Finanzwerte wurden dabei besonders stark in Mitleidenschaft gezogen, da ihre Geschäftsaussichten eng mit der allgemeinen Wirtschaftslage verknüpft sind.


JPMorgan-Chef Jamie Dimon äußerte sich am Montag in seinem jährlichen Brief an die Aktionäre besorgt über die möglichen langfristigen negativen Auswirkungen der Zollpolitik. Die Sorge der Investoren richtet sich vor allem darauf, dass die neuen Handelshürden den Konsum schwächen, das Rezessionsrisiko erhöhen und die Aktivitäten am Kapitalmarkt verlangsamen könnten. Diese Befürchtungen führten zu einem panikartigen Ausverkauf an der Wall Street, bei dem die Märkte zwischen starken Verlusten und Gewinnen schwankten.


Bankenchefs treffen Handelsminister nach Zollankündigung

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Nur einen Tag nach Trumps Ankündigung trafen sich die Vorstandsvorsitzenden der größten US-Banken, darunter auch Jamie Dimon von JPMorgan, mit US-Handelsminister Howard Lutnick in Washington. Das etwa halbstündige Gespräch fand im Rahmen eines regulären Treffens statt, das vom Financial Services Forum, einer Lobbygruppe der Branche, organisiert wurde. Lutnick erläuterte dabei die Strategie der Regierung in Bezug auf Zölle, während die Bankchefs Fragen stellten.


Die Bankenvertreter setzten ihre Beratungen am Sonntag in einem separaten Telefonat fort, bei dem sie die möglichen Auswirkungen der Zölle und deren Folgen diskutierten. Dieses Gespräch wurde vom Bank Policy Institute einberufen, einer weiteren Branchenvereinigung. Die intensive Auseinandersetzung der Finanzbranche mit dem Thema unterstreicht die Besorgnis über die wirtschaftlichen Folgen der geplanten Handelsmaßnahmen, die nicht nur den Bankensektor, sondern die gesamte US-Wirtschaft betreffen könnten.


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